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Förderkonzept

Ein hoher Förderbedarf manifestiert sich vor allem in der Erprobungsstufe. Dem trägt das HGH u.a. dadurch Rechnung, dass in allen 5. Klassen Freiarbeit, also eine an den Grundschulen verbreitete Methodik, durchgeführt wird. Die Hausaufgabenbetreuung kommt dem Interesse vieler Eltern an einer entsprechenden Unterstützung ihrer Kinder entgegen.
Daneben werden verschiedene Formen der Begabtenförderung umgesetzt - wie etwa das sogenannte Drehtürmodell.
In den 6. Klassen besteht für besonders sprachbegabte und motivierte Schüler(innen) das Angebot, die 2. und 3. Fremdsprache gleichzeitig zu erlernen. Die Kinder nehmen an jeweils zwei Wochenstunden am Latein- und Französischunterricht teil und arbeiten den versäumten Stoff nach. Mittagsbetreuung2
Eine weitere Fördermaßnahme richtet sich an mathematisch interessierte Schüler(innen): Im 6. Jahrgang ist eine Mathematikstunde wöchentlich geblockt, in der aus allen Parallelklassen geeignete Kandidaten anspruchsvolle, also über den herkömmlichen Unterrichtsstoff hinausgehende Aufgaben bearbeiten. Nach einem ähnlichen Organisationsmodus nehmen in der Jahrgangsstufe 9 einige besonders schreibwillige und - fähige Schüler(innen) an einer Einführung in kreatives Schreiben teil.

Das Drehtürmodell (in zwei Varianten):
Weil die Teilnehmer in bestimmten Stunden zwischen dem normalen Unterricht und der individuellen Förderung wechseln können, spricht man vom „Drehtür-Modell“.

Ziel: Förderung begabter, leistungsfähiger und besonders motivierter Schüler durch:
- Teilnahme am Unterricht einer höheren Klasse in einem ausgewählten Fach (Variante 1)
- Individualisierung des Lernprozesses durch Projektarbeit im Selbstlernzentrum (Variante 2)

Ablauf der Variante 2:
Die von der Klassenkonferenz ausgewählten Schülerinnen und Schüler verlassen für 6 – 8 Wochen den normalen Unterricht für 1 Stunde pro Woche, um im Selbstlernzentrum an einem selbst gewählten Projekt zu arbeiten, das nicht unbedingt in direktem Zusammenhang stehen muss mit dem Fach, in dem sie eine Stunde versäumen. D.h. es können auch Themen gewählt werden, die keinen direkten Bezug zum Unterricht haben.
Die Schüler suchen sich selbst einen Mentor (=Lehrer) aus, der sie betreut und bei Schwierigkeiten weiterhilft. Der Stoff des verpassten Unterrichts muss natürlich selbstständig (oder mit Hilfe von Klassenkameraden) nachgearbeitet werden.
Das Ergebnis des Projekts soll entweder in der eigenen Klasse oder an einem besonderen Termin in Absprache mit dem Mentor vorgestellt werden.Durch einen Vermerk auf dem Zeugnis wird das Engagement festgehalten.