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Der Prasit - Wolfgang Grindemann

Als Beitrag zum Schillerjahr 2005 kommt im Rahmen der Theaterreihe A am 16. 04. 2005, 20.00 Uhr, das Lustspiel

„Der Parasit“

in der Hildener Stadthalle zur Aufführung. Eine Inszenierung der Konzertdirektion Landgraf, Titisee-Neustadt, unter der Regie von Annette Raffalt nach der Regiekonzeption des Intendanten am Schauspielhaus Bochum, Matthias Hartmann.

Die Komödie ist völlig „unschillersch“, überaus modern. Parasiten hat es zu Schillers Zeiten gegeben, sie gibt es heute – und sie sind unsterblich. Die furiose Komödie dreht sich um die Karriere. Karriere ist wichtig! Wer wüsste das nicht! Ein neuer Chef, ein neues Glück! Ein Minister wurde neu ernannt. Das bedeutet eine neue Chance. Die will der clevere Aufsteiger Selicour nicht ungenutzt verstreichen lassen. Vor dem Minister glänzt er, indem er die Leistungen seiner Mitarbeiter als die eigenen ausgibt. Auch im gesellschaftlichen Leben schmückt er sich mit fremden Federn. Er buckelt, schmeichelt und droht, wechselt blitzschnell seine Meinung und spreizt sich wie ein Pfau wenn Eleganz gefragt ist. Alle trickst er aus und die Geprellten beobachten ihn dabei fassungslos. Gar zu glatt erreicht der Emporkömmling mit Intrigen seine Ziele. Man muss versuchen, ihn mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen. Eine noch gerissenere Intrige bringt die Rettung. Ehrlichkeit und Sachverstand allein reichen nicht aus. Es ist eben eine heikle Kunst, sein Glück zu machen.

Der Parasit - D.ProellIn den Hauptrollen sind Wolfgang Grindemann als Parasit und Dietmar Pröll als La Roche zu sehen.

Die Uraufführung des Stückes fand am 12. Oktober 1803 im Hoftheater zu Weimar statt.

Eintrittskarten zum Preis von 8,00 € bis 16,00 € sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale Hilden in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse der Stadthalle erhältlich.

Die Eintrittstickets sind im gesamten VRR-Bereich als Fahrausweis gültig.

Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden.