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Auch in diesem Jahr bietet das Kulturamt wieder eine Busreise zu den Sommerfestspielen nach Xanten an. Am 19. August 2006 steht der Besuch der Oper von Giuseppe Verdi „Der Troubadour“ auf dem Programm.Troub

Abfahrt ist um 18.00 Uhr vom Lindenplatz. Die Preise für die Tickets betragen ca. €  76,00 für die nummerierten Sitzplätze und  €  55,00 für die freien Sitzplätze incl. Busfahrt.

Anmeldungen nimmt das Kulturamt unter der Telefon-Nummer 72 237 entgegen.

Der Inhalt:

ERSTER TEIL
Das Duell

Zu später Nachtstunde erzählt Ferrando, ein Hauptmann des Grafen Luna, seinen Kameraden die Geschichte der Familie seines Dienstherrn: Der alte Graf Luna hatte zwei Söhne. An der Wiege des jüngeren Kindes war eine Zigeunerin erschienen, die das Söhnchen verhexte, wofür sie verbrannt wurde. Die Tochter der alten Zigeunerin nahm dafür Rache, indem sie eines der Grafenkinder raubte und angeblich an der Hinrichtungsstätte ihrer Mutter verbrannte.

Im Garten wartet Leonora auf ihren Geliebten Manrico. Graf Luna, der Leonora gleichfalls liebt, eilt in den Garten, wo er voller Wut das Ständchen des Nebenbuhlers hört. Im Dunkeln des Gartens glaubt Leonora zunächst in Luna den geliebten Manrico zu erblicken. Erst als dieser mit blanker Waffe herbeistürzt, erkennt sie den Irrtum. Die Rivalen geraten aneinander. Leonora kann sie nicht trennen.

ZWEITER TEIL
Die Zigeunerin

Im Zigeunerlager geht man in der frühen Stunde der gewohnten Arbeit des Schmiedens nach und besingt die Schönheit der Zigeunermädchen. Die alte Azucena singt ein trauriges Lied über den Tod ihrer Mutter. Manrico, der den  Grafen im Kampf besiegt, ihm aber das Leben geschenkt hat, befragt seine Mutter über die alte Geschichte und erfährt, dass die alte Zigeunerin bei ihrer Rache angeblich statt des Grafensohnes ihr eigenes Kind in die Flammen geworfen habe. Zweifel über seine Herkunft steigen in Manrico auf. Er berichtet der Mutter, wie er in einer unerklärlichen Regung den Feind im Kampf geschont hatte. Azucena vermag ihn zu beruhigen: Er sei immer ihr Sohn gewesen. Ein Bote bringt die Nachricht, dass Manrico dem Befehl des Landesherrn gehorchen und die Verteidigung der Festung Castellor übernehmen solle. Seine Geliebte Leonora aber, die ihn für tot halte, sei im Begriff, ins Kloster zu gehen. Nach liebevollem Abschied von der Mutter eilt Manrico fort, um seine neue Aufgabe zu übernehmen und um Leonora aus dem Kloster zu befreien.

Auch Graf Luna will Leonora daran hindern, den Schleier zu nehmen. Doch als er ihr vor dem Kloster entgegentritt, um sie zu entführen, stürmt Manrico mit seinen Getreuen herbei. Selig sinkt sie an die Brust des Totgeglaubten.

DRITTER TEIL
Der Sohn der Zigeunerin

Im Heerlager des Grafen von Luna wird die als Spionin festgenommene Azucena vorgeführt. Beim Verhör durch den Grafen stellt sich heraus, dass sie die vermeintliche Mörderin seines Bruders ist. Azucena bekennt sich überdies als Mutter seines Todfeindes Manrico, worauf der Graf sie triumphierend in den Kerker werfen lässt. Sie soll wie ihr damaliges Opfer in den Flammen sterben. In der Festung Castellor sind Manrico und Leonora vereint, doch die Truppen des Grafen Luna haben die Burg umzingelt, und Manrico muss einen Ausfall wagen. Er nimmt bewegt Abschied von Leonora und versichert ihr seine Liebe. Als ihm mitgeteilt wird, dass sich seine Mutter in der Gewalt des Grafen befindet, eilt er mit seinen Leuten hinaus, sie zu retten.

VIERTER TEIL
Die Hinrichtung

Der Aufall ist misslungen, Manrico wurde gefangengenommen und soll mit seiner Mutter sterben. Leonora konnte entkommen und nähert sich nachts dem Palast des Grafen, um den Geliebten zu retten. Von den düsteren Gesängen begleitet, tönt Manricos Stimme aus dem Kerker. Der Graf hat vergebens überall nach Leonora gesucht. Nun tritt sie ihm entgegen und bietet ihm an, sich für Manricos Leben hinzugeben. Während der Graf der Wache triumphierend seine Befehle erteilt, nimmt Leonora heimlich ein langsam wirkendes Gift.

Im Kerker warten Manrico und Azucena auf ihre Hinrichtung. Leonora erscheint, um dem Geliebten selbst die Freiheit zu verkünden. Er aber ahnt, um welchen Preis sie ihn gerettet hat, und stößt sie von sich. Erst als sich die Wirkung des Giftes zeigt, begreift er ihr Opfer. Graf Luna hat den Kerker betreten und erkennt, dass er erneut um Leonora betrogen wurde. Nachdem sie in Manricos Armen gestorben ist, lässt er den Troubadour zum Richtblock führen. Azucena erwacht aus ihrem Dämmerschlaf. Als die Hinrichtung vollzogen ist, schreit sie dem Grafen ins Gesicht, dass er seinen eigenen Bruder töten ließ. Nun ist ihre Mutter gerächt.Troub