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Ausstellung im Standesamt

„Flurbilder, Küchenbilder und andere“ – Dagmar Hebestreit

 

In dieser Ausstellung, die aus der Kooperation zwischen dem Haus Hildener Künstler, dem Kulturamt und dem Standesamt hervorgeht, präsentiert Dagmar Hebestreit ihre Werke in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2011.

 

Standesamt Herbst_Impression_Aquarell3Dagmar Hebestreit ist in Hamburg geboren. Nach dem Abitur besuchte sie die Meisterklasse für Schrift- und Buchgestaltung der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, sowie ein Jahr die Klasse der Papier- und Graphikrestaurierung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Anschließend wechselte sie an die Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1976 zog sie mit der Familie nach NRW in den Kreis Mettmann, seit 1982 wohnt sie in Hilden. Sie gehört dem Kulturausschuss des Stadtrats an. 2008 gründete sie die Hildener Sommerakademie.

 

2000 entdeckte sie im Malkurs bei Max Struwe in Zingst an der Ostsee ihre Freude am Aquarell. Weitere Studienreisen seit 2004 mit ihm führten sie nach Madeira. Während ihrer Malreisen nach Marokko mit Christina Jurick und nach Frankreich mit Martina Wempe vertiefte sie die Landschaftsmalerei in den folgenden Jahren. Ihre Malstudien setzte sie bei Gerwalt Kafka, Horst Weller, Jürgen Reiners und Andreas Nossmann fort. Seit 2003 besucht sie regelmäßig den Malunterricht in Düsseldorf bei Bernard Lokai, Meisterschüler von Gerhard Richter.

 

2008 zeigte sie in der ersten Ausstellung ihre Aquarellmalerei der Öffentlichkeit im Bürgerhaus Hilden, 2009 wurden in Wülfrath und Timmel, Ostfriesland, Einzelausstellungen eröffnet. In den beiden letzten Jahren beteiligte sie sich an Gruppenausstellung im Haus Hildener Künstler.

 

Die Ausstellung zeigt Aquarelle und Zeichnungen der letzten beiden Jahre die auf Reisen wie auch zuhause entstanden sind. Die kleineren Formate, die sogenannte Flurbilder, hängen als Ensemble. Diese Reise-Impressionen sind wie Souvenirs, lassen Urlaubsstimmungen wieder lebendig werden. Die Stillleben, als Küchenbilder bezeichnet, bilden den zweiten Teil der Ausstellung. Sie erlauben einen anderen Blick auf Alltägliches, wie es scheint, oder geben nur Anspielungen auf ihren situativen Zusammenhang preis. Die malerische Umsetzung der Wahrnehmung kann nicht ohne Emotionen passieren. Das Zusammenspiel der transparenten Farben in der Aquarellmalerei hat seinen eigenen Reiz, es prägt die Stimmung, die es widerspiegelt, oder verstärkt die Spannung der Komposition.

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Standesamtes: Montag + Freitag 8 – 12 Uhr, Dienstag 8 – 16 Uhr, Donnerstag 8 – 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.