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"PEKING 2008  - WIR FORDERN:
GOLD FÜR DIE MENSCHENRECHTE“

Bilderausstellung in der Stadtbücherei Hilden
Vom 08.08.2008 bis 23.08.2008

Der Countdown läuft: Vom 8. – 24. August 2008 finden unter dem Motto „Eine Welt, ein Traum“ die Olympischen Sommerspiele in Peking statt.
Bei der Vergabe der Spiele betonte die chinesische Regierung, die Menschenrechtssituation in China verbessern zu wollen. Dies bleibt für viele Chinesen ein Traum.

TODESSTRAFE: Noch immer werden pro Jahr mindestens 8.000 Menschen in China hingerichtet. Auf fast 70 Straftaten steht die Todesstrafe, darunter auch auf Steuerhinterziehung und Drogenbesitz. Angehörige von Todeskandidaten erfahren oft erst nach der Hinrichtung von der Vollstreckung.

WILLKÜRLICHE HAFT: Unliebsame Bürger können in China allein durch Anordnung der Polizei ohne Anklage oder Prozess für Monate oder sogar Jahre inhaftiert werden. Hunderttausende sitzen deshalb hinter Gittern. Die Häftlinge sind in Gefahr, misshandelt und gefoltert zu werden, insbesondere wenn sie sich nicht „umerziehen“ lassen wollen.

MENSCHENRECHTSAKTIVISTEN: Immer mehr Chinesen setzen sich für den Schutz der Menschenrechte ein. Sie wehren sich gegen Zwangsumsiedlungen, schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung oder staatliche Zensur.
Viele von ihnen stehen unter ständiger Beobachtung oder Hausarrest. Einige sitzen seit Jahren im Gefängnis.

INTERNETZENSUR: Hunderte von Internetseiten sind in China gesperrt. Kein Land verfügt über ein so ausdifferenziertes System der Internetüberwachung wie China. Laut Schätzungen kontrollieren mehr als 30.000 Polizisten das Internet rund um die Uhr. Schlagworte wie „Demokratie“, „Menschenrechte“ oder „Freiheit“ stehen auf dem Index. Die Technologien, die es der chinesischen Regierung erlauben, Inhalte zu filtern und Seiten zu blockieren, stammen fast alle von ausländischen Unternehmen wie Yahoo!, Google und Microsoft.

Amnesty hat weltweit die Kampagne „Gold für Menschenrechte“ gestartet.

Die Ausstellung in der Stadtbücherei Hilden wird am 7.8. um 19.30 Uhr von Bürgermeister Günter Scheib eröffnet und von Sarah Wünsche musikalisch auf dem Saxophon begleitet. Zu sehen ist  die Ausstellung bis zum 23.8. während der Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 9.30 – 19.00 Uhr sowie Samstag 9.30 bis 15.00 Uhr.

Im Gottesdienst in der Friedenskirche am 17.08.2008, 10.00 Uhr, wird die ai- Gruppe Hilden-Haan auf  drei „aktuelle Beispielfälle“ eingehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich am Infostand näher zu informieren und die Petition und  Einzelfälle unterschreiben. Weitere Informationen auch im Internet unter www.goldfuermenschenrechte.de oder www.amnesty.de oder bei Gruppensprecher Rüdiger Müller, Hilden.