„Knapp denkbar – Aphodiktisches“
Neue Denkanzettelungen von Jürgen Wilbert
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek – Information hat viele Gesichter“ wird am Mittwoch, 27. Oktober 2010, der Düsseldorfer Autor und Aphoristiker Dr. Jürgen Wilbert neue Denkzettelungen präsentieren.
„Knapp denkbar – Aphodiktisches“ heißt die neue Veröffentlichung des Hobby-Autors, mit der er einen Beitrag zur Würdigung der kurzen und schlagkräftigen Gattung in unserer Zeit der maßlosen Informationsschwemme leisten möchte. Denn gerade heute können Aphorismen hilfreich sein – ganz im Sinne einer zeitökonomischen „Aufklärung zwischen und hinter den Zeilen“. Der Autor, namentlich der Aphoristiker, versteht sich als „literarischer Spielverderber in der Gesellschaft: der Undinge beim Namen nennt.“ Und die Trefferquote des Aphorismus bestimmt er als „knapp denkbar“. So lautet folgerichtig auch der Titel seines jüngsten Buches, in dem er die Leser/innen auf wortwitzige Weise zu etwas anzetteln möchte: zum Denken…
Bei seiner Lesung in der Stadtbücherei Hilden gibt er einen Einblick in die Hauptkapitel seines neuen Ban-des: „Über die Fälligkeit des Sinns“ über „Ehe wem Ehe gebührt“ bis zur „Qual der Wahllosigkeit“. Wilberts Wahlspruch lautet - allen Widerwärtigkeiten zum Trotz - „Spiel mit Worten zum Ernst der Lage.“
Der Eintritt ist frei.