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Foto Dr Wilbert

„Knapp denkbar – Aphodiktisches“

Die neue Veröffentlichung des Düsseldorfer Autors Jürgen Wilbert möchte einen Beitrag zur Würdigung der kurzen und schlagkräftigen Gattung in unserer Zeit der maßlosen Informationsschwemme leisten.

Denn gerade heute können Aphorismen hilfreich sein – ganz im Sinne einer zeitökonomischen „Aufklärung zwischen und hinter den Zeilen“. Der Autor, namentlich der Aphoristiker, versteht sich als „literarischer Spielverderber in der Gesellschaft: der Undinge beim Namen nennt.“ Und die Trefferquote des Aphorismus bestimmt er als „knapp denkbar“. So lautet folgerichtig auch der Titel seines jüngsten Buches, in dem er die Leser/innen auf wortwitzige Weise zu etwas an-zetteln möchte: zum Denken… Die Illustrationen stammen vom pol-nischen Künstler Zygmund Januszewski.

Bei seiner Lesung in der Stadtbücherei Hilden gibt er einen Einblick in die Hauptkapitel seines neuen Bandes: „Über die Fälligkeit des Sinns“ über „Ehe wem Ehe gebührt“ bis zur „Qual der Wahllosigkeit“. Wilberts Wahlspruch lautet - allen Widerwärtigkeiten zum Trotz - „Spiel mit Worten zum Ernst der Lage.“

Für das musikalische Begleitprogramm sorgt Marion Bach am Flügel.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek – Information hat viele Gesichter“ statt. 


Mittwoch, 27. Oktober 2010
19.30 Uhr
Eintritt: frei