Hilfsnavigation

HGHLogo weiß HGH Schüler Ausschnitt Schulansichten HGH (7)

Freilufttheater in Hilden – Eine blutige Geschichte über Treue und Verrat

Im Rahmen der „neanderland Biennale“ 2013 findet am Freitag, 28. Juni um 20 Uhr die Vorstellung „Die Nibelungen“, präsentiert vom Kulturamt der Stadt Hilden, auf dem Dr.-Ellen-Wiederhold-Platz statt in Form einer Freiluftvorstellung.

Die Nibelungen
© Die NibelungenKšln N.N. TheaterWoWAKODAK DCS Acquire Module20040521F5.8.1.2ð 5 
„Die Nibelungen“ erzählt die Geschichte um ein phantastisches und dramatisches Geschehen am Rhein. Die Historie der Nibelungen ist mehr als 1500 Jahre alt und damit eine der ältesten deutschen Geschichten. Ihr Mythos wurde vielfach weiterinterpretiert: Von der mittelhochdeutschen Dichtung über Wagner und Hebbel bis hin zu Moritz Rinke wirkt diese Geschichte von Treue, Verrat und dem Ringen zweier Weltbilder und Kulturen bis heute. Man glaubt zu wissen, wer Siegfried war, wer Hagen, Kriemhild und Brünhild, und aus welchen Gründen der sagenhafte Gast vom Niederrhein in Worms am Oberrhein ermordet wurde, der „Nibelunge“. Das N.N. Theater beleuchtet diese phantastische Geschichte von verschiedenen Seiten. In welcher Zeit spielt die Geschichte der Nibelungen? Bedeutet der Name des sagenumwobenen Drachen Neid Gier? Entstand die berühmte verwundbare Stelle an Siegfrieds Rücken tatsächlich durch ein Lindenblatt, oder, wie in anderen Quellen nachzulesen, durch den Abdruck einer Frauenhand, deren Besitzerin mit ihm im Liebesrausch im Blut des Drachens badete. Mit einem Blick für's Komische, Tragische und Hintergründige wird hier der Mythos Nibelungen von alter Last, von Klischees und Vorurteilen befreit.

Auf der Bühne stehen unter anderem Irene Schwarz, bekannt aus der Fernsehserie „Hausmeister Krause“, in der sie in den bisher acht Staffeln die Rolle der Lisbeth Krause spielt, und Didi Jünnemann, der bereits in mehreren Fernseh- und Spielfilmproduktionen zu sehen war, so in „Pizza Colonia“ und neben Joachim Król in „Zugvögel“. Außerdem moderiert er gemeinsam mit Jürgen Becker die „Frühstückspause“ auf WDR 2.
Den Eintrittspreis bestimmt der Zuschauer nach dem Motto „Betaahl watt de häs“ selbst. Es wird keine Bestuhlung geben. Klappstühle können von zu Hause mitgebracht werden.