Jeder Dritte in Deutschland (laut Enquète - Kommission zum bürgerschaftlichen Engagement) engagiert sich in ihrer oder seiner Freizeit unentgeltlich, freiwillig und primär motiviert für die Sache zum Wohlergehen, Wachstum und Wohlstand unserer Gesellschaft.
Sie tun es, weil es Ihrem Leben Sinn gibt und ihnen Freude macht, in der Gewissheit anderen Menschen, Tieren und unserer Umwelt Gutes zu tun und dadurch zu helfen unsere Gesellschaft stetig zu entwickeln und zu verbessern.
Diese ca. 15 Millionen Bürgerinnen und Bürger, so schätzt die Bundesregierung, setzen sich Jahre und häufig Jahrzehnte in den unterschiedlichsten Bereichen ein: In der Kirche, in der Kultur, im Sport, im Sozialen, aber auch außerhalb von Vereinen oder anderweitig organisierten Strukturen wie innerhalb einer Nachbarschaft oder einfach im Bekanntenkreis.
Die ehrenamtlich Tätigen verdienen unseren Respekt und Anerkennung, unseren Dank und vor allem tatkräftige Unterstützung, nicht nur in Festreden und an Festtagen mit wohlgesetzten Worten.
Bereits zum vierten Mal, seit der Einführung des Ehrenamtspasses als sichtbares Zeichen unserer Wertschätzung wurden von einer neutralen Arbeitsgruppe aus über 100 Vorschlägen der Vereine, Institutionen, in denen Ehrenamt ausgeübt wird, Bürgerinnen und Bürger ausgewählt, deren Zivilengagement in besonderem Maße herausragt und vorbildlich ist.
Die Vorschläge verteilten sich auf die unterschiedlichen Bereiche ehrenamtlichen Wirkens wie folgt:
45 % Bereich Soziales/Recht
10 % Bereich Kultur/Brauchtum
15 % Bereich Sport
13% Bereich Kinder/Jugend
17 % Bereich Kirchen
Die Gültigkeit des Ehrenamtspasses beträgt wie bisher zwei Jahre. Das dazugehörige diesjährige Bonusheft mit einigen Vergünstigungen, das ein kleines Dankeschön für das Engagement darstellt, die Ehrenamtskarte und die entsprechende Internetpräsenz zeigt das von der Hildener Künstlerin Frau Doris Klepper entworfene Motiv “Beschützend“ welches in den kommenden zwei Jahren unser Konzept zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements prägen soll.