Hilfsnavigation

HGHLogo weiß HGH Schüler Ausschnitt Schulansichten HGH (7)

erhardt_heinz_hilden

17. Hildener Tete-a-Tete

O, wär ich ...
Zum 100. Geburtstag von Heinz Erhardt
Heitere Lyrik und Swing

Er war der Allroundkomiker der Wirtschaftswunderzeit. Auf der Bühne, im Kino, im gerade erfundenen Fernsehen. Mit hohem Wiedererkennungswert. Unverwechselbar und von allen geliebt. Noch’n Gedicht – der Slogan wurde Kult. Ist es heute noch: auf der Internet-Bühne YouTube, zum Beispiel. Ungebremstes Drauflosblödeln in der Pose des Shakespeareschen Narren – das hat keiner so hingekriegt wie der „Was bin ich heute wieder für ein Schelm!“-Naive. Aber dieser Heinz Erhardt (von Hause aus gelernter Konzertpianist) war auch ein Dichter. Ein bemerkenswerter obendrein. Und wollte es selbst gar nicht wahrhaben. „O, wär ich“, schrieb er, „der Kästner Erich. Auch wär ich gern Christian Morgenstern. Und hätte ich nur einen Satz vom Ringelnatz.
Doch nichts davon. Zu aller Not hab ich auch nichts von Busch und Roth. Drum bleib ich, wenn es mir auch schwer ward, nur Heinz Erhardt.“ Von wegen: nur! Dann rufen wir sie doch alle mal zusammen und wagen den Vergleich! Vorhang hoch und Auftritt: die Humoristen-Garde von Busch bis Kästner – und mittendrin der Dichter mit dem Hornbrillenlächeln. Ein Gedichte-Festival steht auf dem Programm mit Schauspieler und Lyrikpower-Experte Peter Welk und! – der Swing gab in der Heinz-Erhardt-Zeit den heiteren Ton an – mit dem swingenden Düsseldorfer Bandleader Georg Corman am
Klavier; dazu als special guest: Schlagzeuger Peter Thoms, der sich in der Helge-Schneider-Band als Pointen-Drummer einen Namen gemacht hat.

Sonntag, 20. September 2009
Stadtbücherei Hilden
Nove-Mesto-Platz 3
Eintrittspreis (Glas Wein inklusive) 10 Euro - mit Itterpass 5 Euro