35. Philosophisches Café zum Thema „Das Vorurteil über das Vorurteil“
Jeder Mensch hat Vorurteile. Negativ nennt man das Vorurteil, sofern es ohne ausreichende Sachkenntnis oder aufgrund vorgefasster Meinungen gefällt wird. Positiv nennt man das Vorurteil, wenn es im Sinne von Vorläufigkeit oder als Vormeinung auftritt. Ohne Vorurteile kann kein Mensch leben, denn es ist nicht möglich, all das neu zu beurteilen, worüber uns ein Urteil abverlangt wird. Ist also das Vorurteil der Maßstab allen Urteilens? Was unterscheidet das Vorurteil vom Urteil? Wie können allgemeine Vorurteile vermieden oder abgebaut werden? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Uta D. Rose im Rahmen des kommenden 35. Philosophischen Cafés am Mittwoch, den 27. Februar um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, nach.
Die Referentin wurde in Düsseldorf geboren, studierte Philosophie, Pädagogik und Politikwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal und promovierte dort auch mit der Arbeit „Die Komplexität politischen Handelns“. Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer herzlich zum offenen Gespräch eingeladen. Es handelt sich um eine Kooperation von Stadtbücherei und VHS Hilden-Haan.
Der Eintritt beträgt fünf Euro (nur Abendkasse, frei mit Itter-Pass).