"Forever young: Ideal, Hoffnung, Drohung?"
Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Anstoß“ findet am Freitag, 16. Juli 2010 in der Stadtbücherei Hilden statt. Ab 19.30 Uhr wird Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti das Thema „Forever young: Ideal, Hoffnung, Drohung?“ vorstellen.
„Ewig jung“ – ist das eine Sehnsucht oder eine Rebellion gegen die verfluchte und demütigende conditio humana? „Ewig jung“ will nicht nur das lange Leben, eventuell die Unsterblichkeit. Es will Vitalität, Neugier, Begeisterungsfähigkeit, steten Neubeginn, uneingeschränkte Mobilität, Spannung, Lust, Wagemut, Optimismus, Unbeschwertheit, Tatendrang und geistige Leistungsfähigkeit. Kurz: wir alle wollen möglichst älter - nicht aber alt - werden und dabei jung bleiben. Und wenn es geht, auch noch schön, gesund, anerkannt, wohlhabend und unabhängig.
„O, Jugend, wie bist du schön“ hat Otto Reuter im Alter gesungen. „Forever young“ hat Bob Dylan musikalisch gefordert und nicht nur er allein. Aber nicht nur dort gibt es „ewiges Leben“. Donald Duck und seine Dauer-Verlobte Daisy sind seit 70 Jahren ein Paar, ohne älter zu werden, Tick, Trick und Track bleiben auch ebenso ewig jung wie die restliche Entengemeinschaft in Erpelstadt. Und wenn der jeweilige James-Bond-Darsteller in die Jahre kommt, erfolgt ein Relaunch: Aus Alt macht Jung. Die Medien spiegeln unsere Sehnsüchte.
Was treibt uns wirklich bei der Forderung nach „Jugend“, Anti-Aging und Schönheitsoperation? Was steckt hinter unserer tiefen Sehnsucht nach ewigem Jetzt? Welche Fragen wirft das Phänomen ewiger Jugend auf?
Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti wurde 1945 in Koblenz geboren, ist ab 1952 in Düsseldorf aufgewachsen und legte 1966 die Reifeprüfung am Neusser Aufbau-Gymnasium Quirinus ab. Er studierte in Bonn und Münster Katholische Theologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften als Haupt- und Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte als Nebenfächer. 1975 schloss er sein Studium mit der Promotion zum Dr. theol. ab. Nach kurzer Zeit in der Schule, Hochschule und in der kirchlichen Schulaufsicht war er ab 1979 für das Erzbistum Köln und die Deutsche Bischofskonferenz tätig: Er leitete die Bildschirmtext-Redaktion der NRW-Bistümer, baute im Erzbistum Köln den Privaten Rundfunk auf, war der erste Beauftragte der DBK bei RTL und leitete ab 1991 bis 2006 die Pressestelle des Erzbistums Köln und war zeitgleich Pressesprecher des Erzbistums. Seit 2007 ist er Honorarprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, jeweils für das Lehrgebiet Kirche und Kommunikation.
Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer herzlich zum offenen Gespräch eingeladen.
Es handelt sich um eine Kooperation der Katholischen Kirche Hilden in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und der Volkshochschule Hilden-Haan. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Anstoß“ findet am Freitag, 16. Juli 2010 in der Stadtbücherei Hilden statt. Ab 19.30 Uhr wird Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti das Thema „Forever young: Ideal, Hoffnung, Drohung?“ vorstellen.
„Ewig jung“ – ist das eine Sehnsucht oder eine Rebellion gegen die verfluchte und demütigende conditio humana? „Ewig jung“ will nicht nur das lange Leben, eventuell die Unsterblichkeit. Es will Vitalität, Neugier, Begeisterungsfähigkeit, steten Neubeginn, uneingeschränkte Mobilität, Spannung, Lust, Wagemut, Optimismus, Unbeschwertheit, Tatendrang und geistige Leistungsfähigkeit. Kurz: wir alle wollen möglichst älter - nicht aber alt - werden und dabei jung bleiben. Und wenn es geht, auch noch schön, gesund, anerkannt, wohlhabend und unabhängig.
„O, Jugend, wie bist du schön“ hat Otto Reuter im Alter gesungen. „Forever young“ hat Bob Dylan musikalisch gefordert und nicht nur er allein. Aber nicht nur dort gibt es „ewiges Leben“. Donald Duck und seine Dauer-Verlobte Daisy sind seit 70 Jahren ein Paar, ohne älter zu werden, Tick, Trick und Track bleiben auch ebenso ewig jung wie die restliche Entengemeinschaft in Erpelstadt. Und wenn der jeweilige James-Bond-Darsteller in die Jahre kommt, erfolgt ein Relaunch: Aus Alt macht Jung. Die Medien spiegeln unsere Sehnsüchte.
Was treibt uns wirklich bei der Forderung nach „Jugend“, Anti-Aging und Schönheitsoperation? Was steckt hinter unserer tiefen Sehnsucht nach ewigem Jetzt? Welche Fragen wirft das Phänomen ewiger Jugend auf?
Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti wurde 1945 in Koblenz geboren, ist ab 1952 in Düsseldorf aufgewachsen und legte 1966 die Reifeprüfung am Neusser Aufbau-Gymnasium Quirinus ab. Er studierte in Bonn und Münster Katholische Theologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften als Haupt- und Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte als Nebenfächer. 1975 schloss er sein Studium mit der Promotion zum Dr. theol. ab. Nach kurzer Zeit in der Schule, Hochschule und in der kirchlichen Schulaufsicht war er ab 1979 für das Erzbistum Köln und die Deutsche Bischofskonferenz tätig: Er leitete die Bildschirmtext-Redaktion der NRW-Bistümer, baute im Erzbistum Köln den Privaten Rundfunk auf, war der erste Beauftragte der DBK bei RTL und leitete ab 1991 bis 2006 die Pressestelle des Erzbistums Köln und war zeitgleich Pressesprecher des Erzbistums. Seit 2007 ist er Honorarprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, jeweils für das Lehrgebiet Kirche und Kommunikation.
Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer herzlich zum offenen Gespräch eingeladen.
Es handelt sich um eine Kooperation der Katholischen Kirche Hilden in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und der Volkshochschule Hilden-Haan. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.