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“Vielleicht gab es keine Schuld“„Vielleicht gab es keine Schuld“
Autorenlesung mit Marion Schreiner, musikalisch begleitet von Nigel Prickett

Nach dem Tod seines Vaters wächst Christopher Gelton bei seiner psychisch kranken Mutter auf. Ungewünscht, zurückgewiesen und ausgestoßen aus ihrem Leben. Von ihrem neuen Lebensgefährten wird Chris zusätzlich misshandelt. Das Jugendamt wird schließlich auf den Jungen aufmerksam und findet ihn mit schweren Verletzungen am Kopf, im Gesicht und am gesamten Körper unter seinem Bett kauernd vor. Er wird in einem Heim für schwer erziehbare Kinder untergebracht. Dort lernt Chris den Jugendpsychologen Bob Koman kennen. Er fordert den Jungen auf, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Als Bob die Geschichte liest, wird er in den Sog einer unglaublichen und zugleich gefährlichen Geschichte gezogen...

Die aus Hilden stammende Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Söhnen in Langenfeld. Seit ihrem 10. Lebensjahr schreibt sie mit Leidenschaft Geschichten. Ihr Wunsch, Journalismus zu studieren und Drehbücher zu schreiben, erfüllte sich leider nicht. Sie wurde Erzieherin. Aber das hinderte sie nicht, ihren literarischen Weg zu gehen.1995 erschienen die ersten zwei Romane der Autorin. Sie gründete einen Kleinverlag und eine Literaturgruppe für Hobby-Autoren in ihrer Stadt, schrieb für die Fachzeitschrift "Kanada aktuell" und veröffentlichte ein Sachbuch über ihre Ausreise nach Kanada. 2010 begann sie eine Trilogie zu schreiben. Marion Schreiner setzt sich mit Menschen auseinander, die einst Opfer waren und dadurch an psychischen Störungen oder Krankheiten leiden. Der erste Teil der Trilogie „Die Scheune“ erhielt auf Anhieb eine Lesung auf der Leipziger Buchmesse. Ein Jahr später erschien Das blaue Haus und erhielt ebenfalls eine Lesung in Leipzig. Mit der Buchausgabe „Vielleicht gab es keine Schuld“ endet die Reihe und wird 2013 in Leipzig vorgestellt werden.

Der aus Cornwall stammende Sänger und Gitarrist Nigel Prickett präsentiert mit seiner Akustikgitarre tiefsinnige Texte und Melodien aus eigener Feder. Die Songs sind mit viel Liebe zum Detail arrangiert und spiegeln Schicksalsschläge im Leben des Briten wider. Eine außergewöhnliche Stimme und die mitreißende Spielfreude haben dem Briten mittlerweile eine beträchtliche Fangemeinde beschert. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Festwoche anlässlich des 100. Geburtstages der Stadtbücherei.

Mittwoch, 6. März 2013 um 19.30 Uhr
Eintritt € 8,00 (€ 4,00 mit Itter-Pass)