Im Jahre 1898 beschlossen Stadtverordnete und Bürgermeister den Bau eines großen und modernen Rathauses, das der Bedeutung der wirtschaftlich aufstrebenden Stadt gerecht werden sollte. Immerhin verzeichnete Hilden schon damals rund 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Nach dem Abriss des alten Hauses entstand in einer Bauzeit von nur 17 Monaten ein prächtiges Gebäude im Stil der Spätrenaissance. Am 18. Dezember 1900 feierte man die Einweihung.
Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wuchs Hilden auf über 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner an. Längst war das alte Rathaus zu klein - die zahlreichen Dienststellen der Verwaltung verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet. Ein Neubau war also fällig. Zwischen den Jahren 1988 und 1991 erfolgten gleichzeitig die Renovierung und der Umbau des alten Rathauses zum heutigen Bürgerhaus. Neben dem Rat und seinen Ausschüssen stehen die Räumlichkeiten in erster Linie den Hildener Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Die Möglichkeiten der Nutzung durch Jung und Alt sind vielfältig. Im Sitzungssaal finden bei Tagungen bis zu 60 Personen Platz. Die Cafeteria eignet sich für Festlichkeiten und Sitzungen bis zu 75 Personen. Der historische alte Ratssaal kann für Empfänge oder andere feierliche Anlässe gemietet werden. Auch Trauungen finden hier regelmäßig statt. Für Kurse, Seminare oder Besprechungen stehen außerdem noch einige kleinere Räumlichkeiten zur Verfügung. Und im Erdgeschoss des Gebäudes findet sich genügend Platz für Ausstellungen.