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Das Hildener Gründungszentrum HGZ öffnete seine Tore im Gewerbepark Süd gegen Ende des Jahres 1998. Auf dem Gelände des Gewerbeparks Süd an derHGZ Hofstraße 64 wurden 12 Gewerbeeinheiten errichtet, jede mit 122 qm Hallen- und 28 qm Büro- und Sozialfläche. Die meisten Hallen sind ebenerdig anfahrbar, einige sind mit Rampe ausgestattet.

Das Hildener Gründungszentrum entstand in gemeinsamen Überlegungen zwischen den Eigentümern der Wilhelm Bauermann-Gruppe und der Stadt Hilden. Die Bauermann-Gruppe verfügte über ein freies Gelände innerhalb eines gut funktionierenden Gewerbeparks, war bereit, den Neubau zu errichten und zu finanzieren und besaß das notwendige Know-how für die Verwaltung und Bewirtschaftung eines solchen Gründungszentrums. Die Stadt Hilden wiederum konnte über die 10 Einheiten eines Gründungszentrums verfügen, ohne selbst Kapital in einer  Baumaßnahme binden zu müssen. Durch eine Vereinbarung mit der Stadt wird dem Investor über einen bestimmten Zeitraum das  Mietausfallrisiko abgenommen.HGZ - Blick auf eine Einheit

Die Mieter der Einheiten sind Existenzgründer oder Existenzsicherer, also Betriebe, deren Gründungsdatum nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Die Stadt Hilden zahlt an die Mieter einen Mietzuschuss, der im ersten Jahr pro Monat knapp 140 € beträgt und jedes Jahr um 20 % geringer wird. Nach Ablauf von 5 Jahren wird kein Mietzuschuss  mehr gezahlt, dann sollte der Betrieb „auf eigenen Beinen stehen“ können.

Tatsächlich hat sich gezeigt, dass während des ersten 5-Jahres-Zeitraums seit Gründung des HGZ bereits zahlreiche Existenzgründerinnen und Existenzgründer entweder eine größere Halle im Gewerbepark Süd selbst gefunden oder über die Wirtschaftsförderung der Stadt Hilden ein Gewerbegrundstück erworben haben, auf dem sie ihre eigene Immobilie zwischenzeitlich errichtet haben.

Im Nachhinein hat es sich als außerordentlich positiv herausgestellt, dass das Gründungszentrum nicht als „Stand-alone-Lösung“ in irgendeinem neuen Gewerbegebiet konzipiert wurde, sondern dass es integrierter Bestandteil eines seit Jahrzehnten bereits bestehenden Gewerbeparks ist. Nicht wenige der Existenzgründer haben ihre ersten Aufträge, nachdem sie eine Halle im HGZ bezogen hatten, mit Betrieben im Gewerbepark-Süd abgewickelt. Darüber hinaus haben sich eine Reihe fruchtbarer Kooperationen zwischen Gründern und „alteingesessenen“ Betrieben, aber auch zwischen den Gründern untereinander, ergeben.