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Grüssau liegt zwischen den südöstlichen Ausläufern des Riesengebirges und dem Waldenburger Gebirge, 6 km südlich von Landeshut/Kamienna Góra. Von dort aus sind es 35 km nach Hirschberg/Jelenia Góra, 20 km nach Waldenburg/Walbrzych und 110 km nach Breslau.
Das ehemalige Grüssauer Stiftsland ist stets Grenzland zu Böhmen gewesen. Heute gibt es Grenzübergänge bei den benachbarten Städten Liebau/Lubawka und Friedland/Mieroszów in die Tschechische Republik, wo Trautenau/Trutnov und Braunau/Broumov die nächsten größeren Orte sind.

Das Kloster Grüssau wurde 1242 von Benediktiner aus Böhmen gegründet und 1292 von den Zisterziensern aus Heinrichau übernommen. Die Anlage bildet ein barockes Denkmalensemble, das insbesondere aus der 1690 bis 1696 gebauten Josephskirche und der 1727 bis 1735 entstandenen Marienkirche besteht.
Beide Kirchen schmücken Arbeiten des bedeutenden Barockmalers, Michael Willmann und seiner Schüler. An das Marienmünster schließt sich eine barocke Grabkapelle für die Schwidnitz-Jauerschen Piasten an. Das heutige Krzeszów ist Marienwallfahrtsstätte des Bistums Liegnitz. Besichtigung ganzjährlich. Zugang zu Josephskirche, Lorettokapelle und Bolkengruft mit Friedhof sowie Turmbesteigung (im Sommerhalbjahr) gegen Entgeld 10 - 17 Uhr.