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Die Folgen der Machtergreifung für Kinder und Jugendliche


Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg
Adolf Hitler zum Reichskanzler.
 
So, oder in ähnlicher Form, wird in Geschichtsbüchern oft der Teil der
deutschen Geschichte eingeleitet, der erst 1945 enden sollte. Dazwischen
lagen 12 Jahre Gewaltherrschaft, die Millionen von Menschen das Leben kostete
und große Teile der Welt in Krieg und Chaos stürzte.
 
Seit Anfang des Jahres beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Jugendparlaments mit den Folgen dieser Machtergreifung vor 80 Jahren. Die Jugendlichen haben ihren Schwerpunkt dabei auf die Erfahrungen, Erlebnisse und Schicksale von Kinder und Jugendlichen in Hilden gelegt. Das Projekt findet in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Hilden statt.
 
Aber auch die Hildener Bürger möchte das Jugendparlament um Unterstützung bitten. Gesucht werden Bilder, Fotos, Postkarten, Briefe, Schulbücher, alte Spielsachen und andere Gegen-stände aus den Jahren 1933 – 1945. Besonders wertvoll ist dabei alles, was einen Einblick in den Lebensalltag von Hildener Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit gibt.
 
Mit den Materialien möchte das Jugendparlament eine Ausstellung gestalten, die darstellt, wie sich die Machtergreifung auf das Leben von Kindern und Jugendlichen in Hilden ausgewirkt und ihren Lebensalltag verändert hat.
 
Die Ausstellung wird ab November zunächst in der Stadtbücherei und im Anschluss an weiterführenden Schulen in Hilden zu sehen sein.
 
Wer Materialien besitz und bereit ist, sie dem Jugendparlament zur Verfügung zu stellen, kann sich unter der Telefonnummer 02103 / 246535 oder per E-Mail unter nowak@jugendzeit-hilden.de beim Jugendparlament der Stadt Hilden melden. 
  
  
 


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