Konzept zur Sicherstellung der individuellen Förderung allgemein und vor allem in der Schuleingangsphase unserer Schule, die an Jahrgangsklassen festhält:
Wir erstellen für alle Schüler, die entweder
- nicht ausreichende Leistungen in einem Fach zeigen
- oder aber am aktuellen Stoff tiefer liegende Defizite zeigen
- oder zusätzliche Anforderungen außerhalb des aktuellen Stoffes benötigen (Förderung von besonderen Begabungen)
individuelle Förderpläne.
Diese Förderpläne werden nicht geschrieben, vielmehr werden in den vorliegenden Listen (s.u.) mit Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu jedem Lernbereich und Schuljahr, die Dinge die das Kind schon kann, farblich gemarkert und diejenigen Dinge, die das Kind aktuell bearbeiten soll, am Zeilenanfang angemarkert, so dass klar wird, woran das Kind momentan arbeiten soll. Dadurch entfällt unnötiger Schreibaufwand und es werden durchgängig Fachsystematik und fachliche Notwendigkeiten beachtet (Zentrierung auf Lernkerne).
Auf diesen Listen sind auf Hinweise auf passende Lernsoftware enthalten (s.u.)[1].
Darüber hinaus findet in jeder Stunde auch innerhalb eines Stoffgebietes qualitative und quantitative Differenzierung statt (s. Lehrplan). Das Lernen auf handlungsorientierter, bildhafter und abstrakter Ebene wird ebenfalls durchgängig im Grundschulbereich praktiziert.
Weitere zusätzliche Förderung findet in jahrgangsübergreifenden Förderstunden statt. Je nach zur Verfügung stehenden Stunden, entfallen dafür die klasseneigenen Förderstunden zugunsten dieser an Problemkernen orientierten Stunden. Es gibt immer Angebote in Mathe und Deutsch zur Aufarbeitung von Defiziten und auch zur Förderung von besonderen Begabungen. Diese Stunden liegen in einem Förderband dienstags in der ersten Stunde.
Natürlich finden zudem jahrgangsübergreifende DaZ-[2] und LRS-Förderstunden statt, die ebenfalls an Problemkernen(oder Lernständen) orientiert sind.
Übersicht LRS-Förderplan[3]: