Familien-Unternehmen stellen sich vor:
10 Fragen an das „Familien-Unternehmen“
Margot Abstiens - Beratung für Karriere- und Unternehmensentwicklung, Business Schule für Frauen
Im Interview:
Frau Margot Abstiens
1. Wann wurde ihr Unternehmen gegründet/seit wann ist Ihr Unternehmen in Hilden ansässig?
Beides 2001.
2. Welche Waren/Dienstleistungen bieten Sie an?
Wir bieten Coaching und Qualifizierungen - aber auch Beratung für Organisationsentwicklung und die Moderation von Großgruppenveranstaltungen (Open Space, World-Café...).
Die Themen: Karriere- und Unternehmensentwicklung, Zusammenarbeit (z. B. Konfliktlösung), die Entwicklung der Führungspersönlichkeit, Innovation.
Wir unterstützen Frauen und Männer darin, sich ihre eigenen Ziele und Stärken klar vor Augen zu führen, bewusste Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Wir begleiten Menschen in persönlichen und beruflichen Veränderungsprozessen, quasi als "Sparringspartner/innen". Wir ermöglichen, dass Menschen miteinander "in Bewegung kommen".
Im Rahmen der BusinessSchule für Frauen bieten wir Qualifizierungen für Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, für Karriereentwicklung und Führungsfrauen auf der Basis von KleingruppenCoaching, Workshops und Einzelberatung. Wir setzen dabei kreative Methoden ein, von denen Frauen in besonderem Maße profitieren. Denn die lernen anders und haben anderes zu lernen als Männer.
Gerne beraten wir über die Möglichkeiten öffentlicher Förderung.
Neu ist unser Angebot: "Coaching auf Sylt" (www.coaching-auf-sylt.de).
3. Wie viele Mitarbeiter/innen hat Ihr Unternehmen?
15.
4. Ist Ihr Unternehmen ein Ausbildungsbetrieb und bieten Sie Praktikumsplätze oder auch Nebenjobs für Jugendliche an?
Wir bieten unter bestimmten Bedingungen Praxisplätze für Coaches in Ausbildung. Ein Ausbildungsbetrieb für Jugendliche sind wir leider (noch?) nicht.
5. Welches spezielle Angebot für Familien haben Sie sich ausgedacht?
Neu im Angebot haben wir eine Coachinggruppe für Mütter - sie startet im September und ist betitelt mit "Mein Job, mein Kind - und ich". Alle Fragen und Herausforderungen, die die einzelne mit diesem Thema verbindet haben Platz in der Gruppe. Kokreativ finden wir Lösungen. Vätern, denen die Verbindung von Beruf und Familie ein Coachinganliegen ist, bieten wir Einzelberatung. Inhaberinnen der Familienkarte erhalten 10 % Ermäßigung, wenn sie die Teilnahme aus eigener Tasche zahlen.
6. Welchen Service bieten Sie darüber hinaus für Kinder oder Familien an? Ist Ihr Geschäft z. B. zugänglich mit Kinderwagen, verfügen Sie über eine Kinderspielecke, einen Kinderstuhl, Spielsachen, eine Malecke, einen Wickeltisch, Wasserspender etc.
Selbstverständlich bekommen begleitende Kinder (etwa bei Vorgesprächen) - wie auch ihre Eltern! bei uns etwas zu trinken oder Kekse, Malzeug ist auch vorhanden. Bei Kinderwagen "packen wir mit an". Bei Wokrshops und coachings ziehen es die Eltern in der Regel vor, ohne ihre Kinder zu kommen, damit sie ihre volle Aufmerksamkeit auf sich selber richten können. Sollte das mal nicht möglich sein, finden wir kreative Lösungen.
7. Was bedeutet Familie für Sie?
Familie ist da, wo Erwachsene und Kinder zusammenleben. Für mich persönlich ist das Zusammenleben mit meinen Kindern ein wesetnlicher Teil meines Lebens, der mir jetzt, wo meine Kinder älter sind, einen (ent-)spannenden Ausgleich zum Beruf schafft.
8. Was wünschen Sie sich für Ihr Unternehmen in der Zukunft?
Besonders am Herzen liegt mir, dass nicht nur einzelne Frauen, sondern weibliche Zugangsweisen zum Leben und somit auch der "weibliche way of business" in nächster zeit in unserer Wirtschaft und Gesellschaft an Bedeutet gewinnt. Dafür setzte ich mich ein. Interessierte finden hierzu unter folgenden Adressen Auskunft: www.morgot-abstiens.de, www.businessSchule-fuer-frauen.de und www.coaching-auf-sylt.de.
9. Was hat Sie überzeugt, familienfreundliches Unternehmen zu werden?
Diese Hildener Aktion rückt Familien und somit auch deren herausfordernde Situation ins Bewusstsein und ermöglicht ihnen ermäßigte Teilhabe an Hildener Angeboten. Daran beteilige ich mich sehr gerne.
10. Welche Wünsche haben Sie an eine familienfreundliche Stadt?
Dass die Stadt junge Eltern regelmäßig nach ihren Bedürfnissen fragt, mit offenem Ohr zuhört und umsetzt, was möglich ist. Gut geeignet sind dafür z. B. Veranstaltungsformen, die echte Beteiligung ermöglichen (Open space-Konferenzen u. ä.).