Bevor die Kinder beginnen, die englische Sprache aktiv zu lernen, haben sie bereits einen relativ großen passiven Wortschatz, denn Englisch als Weltsprache und als Sprache der Medien begegnet ihnen überall, z.B. on/off bei Elektrogeräten, sie fahren Inlineskates, haben Computer und Mountainbikes, essen Hot dogs, tragen Jeans. Besonders im Grundschulalter haben Kinder eine ungeheuer rasche Auffassungsgabe und ein Sprachgefühl, das in dem Maße später nicht wiederkehrt. Kinder sind gegenüber dem Englischen völlig offen. Englisch lernen macht Spaß!! In der Grundschule findet der Englischunterricht auf spielerische Art und Weise statt. Die Kinder hören die fremde Sprache, spielen und singen, sprechen sie nach, als sei es die normalste Sache der Welt.
Auch ausländische Kinder sind mit Feuereifer und meist großen Erfolgen bei der Sache. So ist der Englischunterricht in der Grundschule auch ein Beitrag zur interkulturellen Erziehung in einer immer stärker multikulturell werdenden Gesellschaft.
Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen lernen die Sprache zwei Stunden pro Woche; im 1. und 2 Schuljahr werden Spiel- und Singsequenzen im Rahmen der Begegnung mit Sprachen eingebaut.
Die Erfahrungen, die Lehrerinnen und Lehrer mit diesem Unterricht machen, werden ausgetauscht und Verfahrensweisen werden überdacht.
Grundsätzlich geht es nicht um eine Vorwegnahme des Fremdsprachenunterrichts an der weiterführenden Schule. So spielt z.B. das reine Auswendiglernen von Vokabeln noch keine Rolle. Vielmehr liegt der Arbeitsschwerpunkt darauf, das Sprachgefühl der Kinder zu entwickeln. Redewendungen werden durch stetiges Sprechen und Wiederholen, durch Spiele, Lieder und Reime gelernt.
Wichtig ist vor allem auch, die Scheu vor dem Sprechen einer fremden Sprache zu nehmen und dadurch einen ungezwungenen natürlichen Umgang damit zu entwickeln.