Suzanne Bohn stellt Françoise Giroud vor
Am Mittwoch, 7. März 2012 wird Suzanne Bohn um 19.30 Uhr die berühmte Französin im Rahmen einer biographischen Erzählung vorstellen.
Die Karriere von Françoise Giroud, eigentlich Lea France Gourdji, Tochter von türkisch-jüdischen Einwanderern, die sich im ersten Weltkrieg in Frankreich niederlassen, ist beispiellos. Eine Aschenputtel-Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Mit 15 Jahren beginnt sie zu arbeiten, weil sie für den Unterhalt ihrer verwitweten Mutter und ihrer Schwester aufkommen muss und will. Als sich ihr 1945 die Gelegenheit bietet, als Co-Redakteurin der ersten modernen Frauenzeitschrift der Nachkriegszeit „Elle“ mitzuarbeiten, packt sie sie beim Schopf. Sie entpuppt sich als die geborene Journalistin. Immer wieder in ihrem Leben wird sie die richtige Entscheidung im richtigen Moment treffen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. So auch 1953, als sie dem Mann ihres Lebens, Jean-Jacques Servan-Schreiber, dem Grand Seigneur des Journalismus, begegnet und mit ihm die politische, links orientierte Wochenzeitschrift „L´Express“ gründet, die sie bis 1974 mit herausgibt.
1974 holt sie Präsident Giscard d´Estaing ins Staatsministerium, wo ihr das Ressort Frauenministerium anvertraut ist. 1977 wird sie Kultusministerin Frankreichs. Mit 62 Jahren beginnt sie dann eine weitere Karriere als Schriftstellerin.
Die arme Tochter von türkischen Einwanderern, wurde zur Vorzeige-Französin des 20. Jahrhun-derts: Scharfe Intelligenz, bissiger Humor, umwerfende Erotik, Eleganz und Feminität, unverwüstliche Energie machten diese Kämpfernatur zu einer Ausnahme-Erscheinung, einer Licht-gestalt, die ihren Platz im Jahrhundert fand.
Suzanne Bohn wird mit gewohnter Verve das Leben der Françoise Giroud präsentieren, deren glanzvolle Seiten, aber auch deren Miseren, denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Für den beispiellosen, fast frechen Erfolg bezahlte Françoise Giroud einen gebührenden Preis.
Die Referentin Suzanne Bohn ist gebürtige Französin. Sie arbeitet als freie Journalistin und literarische Übersetzerin. Seit über 20 Jahren ist sie spezialisiert auf das Porträtieren ihrer berühmten Landsleute und hat ein bundesdeutsches Stammpublikum, das von Jahr zu Jahr wächst. Sie wird unter Einbeziehung des französisch sozio-kulturellen Kontexts ein vitales, nuanciertes Portrait einer der interessantesten Frauen ihres Jahrhunderts nachzeichnen.
Der Eintritt beträgt € 8,- (nur Abendkasse, € 4,- mit Itterpass).
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbücherei und Gleichstellungsstelle.
Am Mittwoch, 7. März 2012 wird Suzanne Bohn um 19.30 Uhr die berühmte Französin im Rahmen einer biographischen Erzählung vorstellen.
Die Karriere von Françoise Giroud, eigentlich Lea France Gourdji, Tochter von türkisch-jüdischen Einwanderern, die sich im ersten Weltkrieg in Frankreich niederlassen, ist beispiellos. Eine Aschenputtel-Geschichte des 20. Jahrhunderts.
1974 holt sie Präsident Giscard d´Estaing ins Staatsministerium, wo ihr das Ressort Frauenministerium anvertraut ist. 1977 wird sie Kultusministerin Frankreichs. Mit 62 Jahren beginnt sie dann eine weitere Karriere als Schriftstellerin.
Die arme Tochter von türkischen Einwanderern, wurde zur Vorzeige-Französin des 20. Jahrhun-derts: Scharfe Intelligenz, bissiger Humor, umwerfende Erotik, Eleganz und Feminität, unverwüstliche Energie machten diese Kämpfernatur zu einer Ausnahme-Erscheinung, einer Licht-gestalt, die ihren Platz im Jahrhundert fand.
Suzanne Bohn wird mit gewohnter Verve das Leben der Françoise Giroud präsentieren, deren glanzvolle Seiten, aber auch deren Miseren, denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Für den beispiellosen, fast frechen Erfolg bezahlte Françoise Giroud einen gebührenden Preis.
Die Referentin Suzanne Bohn ist gebürtige Französin. Sie arbeitet als freie Journalistin und literarische Übersetzerin. Seit über 20 Jahren ist sie spezialisiert auf das Porträtieren ihrer berühmten Landsleute und hat ein bundesdeutsches Stammpublikum, das von Jahr zu Jahr wächst. Sie wird unter Einbeziehung des französisch sozio-kulturellen Kontexts ein vitales, nuanciertes Portrait einer der interessantesten Frauen ihres Jahrhunderts nachzeichnen.
Der Eintritt beträgt € 8,- (nur Abendkasse, € 4,- mit Itterpass).
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbücherei und Gleichstellungsstelle.