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Mit einem großen Neubaukomplex am Nové-Mesto-Platz, dem früheren Neumarkt, fand die Innenstadtbebauung Hildens im Herbst 1993 einen vorläufigen Abschluß. Vorangegangen waren in den letzten Jahren die Restaurierung des alten Rathauses aus dem Jahr 1900 und seine Widmung als Bürgerhaus und der Neubau eines Verwaltungsgebäudes in unmittelbarer Nähe, in dem fast alle Dienststellen der Verwaltung zentral und bürgerfreundlich untergebracht sind. Die Attraktivität der Stadt wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche sich ergänzende Maßnahmen bereichert.
Der Weggang oder die Schließung mehrerer großer Firmen aus der Textil- und Metallindustrie hat zu einer nicht immer freiwilligen Umstrukturierung geführt. Zwar werden nach wie vor Lacke und Farben in der Stadt produziert, doch die Fertigung des weltbekannten Taschenschirmes "Knirps" ist ebenso längst eingestellt wie die Fertigung von Stahlrohren. Einst führende Industriezweige haben ihre Bedeutung für die Stadt zum großen Teil eingebüßt, |
durch die Verstärkung der Wirtschaftsförderung wurden jedoch zahlreiche neue Firmen angesiedelt, zuletzt im "Itterpark" auf dem Gelände der ehemaligen Spindlerwerke, aber auch auf dem ehemaligen Bremshey-Gelände im Osten der Stadt.
hat sich im Laufe der Zeit zu einem Einkaufsparadies entwickelt und zieht zahlreiche Besucher in die Stadt. Eine neue Passage im Bereich Mittelstraße/Bismarckstraße machte die Fußgängerzone noch anziehender. |