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Hilden verfügt über ein breit gefächertes Freizeitangebot. Das beachtliche Kulturprogramm beschränkt sich nicht auf die 1978 fertiggestellte Stadthalle.

Stadthalle
Stadthalle

Das Kulturamt bietet neben ernstem Schauspiel und heiterem Boulevardtheater auch Konzerte, Ausstellungen und den "Hildener Sommer" sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Die Hildener Musikschule ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt, die neue Stadtbücherei zieht Leser aus vielen umliegenden Städten an und das Wilhelm-Fabry-Museum mit der historischen Kornbrennerei

Kornbrennerei
Stadtmuseum, Kornbrennerei

hat als identitätsstiftende Institution mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen längst seinen festen Platz im Veranstaltungskalender gefunden.

Neben zahlreichen Vereinen mit eigenen Sportanlagen, dem beliebten Waldschwimmbad und der Bezirkssportanlage, erweitert seit September 1993 das neue Spaßbad "Hildorado" das Sportangebot.

Hilden, die Stadt am Fuße des Bergischen Landes mit etwas über 55.000 Einwohnern, blickt auf eine über 1000jährige Geschichte zurück. Zwar stammt die erste schriftliche Erwähnung Hildens erst aus dem Jahre 1074, jedoch geht aus dieser Urkunde eines Kölner Erzbischofs hervor, dass bereits im Jahre 985 im Bereich der heutigen Reformationskirche, die als vierte Kirche an dieser Stelle in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand, ein Hof existierte.
Noch älter ist die Ringwallanlage am Holterhöfchen.

Holterhöfchen Ringwall
Ringwallanlage

Sie wurde jedoch nicht von Bewohnern Hildens angelegt, sondern vermutlich vom sächsischen Heerbann, der im Jahr 863 den Normannen auf der rechten Rheinseite entgegentrat, die bei einem ersten Angriff auf den Niederrhein bis Neuss vorgedrungen waren. Über eine frühere Besiedlung des heutigen Stadtgebietes in Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit geben zahlreiche Bodenfunde wertvollen Aufschluss. Umgekehrt läßt sich aus dem Fehlen jeglicher Bodenfunde schließen, dass Hilden und Umgebung im frühen Mittelalter unbesiedelt waren.

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