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Ingrid Benecke erhält das Bundesverdienstkreuz am BandeFrau Ingrid Benecke hat durch ihr langjähriges Engagement mit Schwerpunkt im kommunalpolitischen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben - so sah es auch Bundespräsident Horst Köhler, der ihr hierfür das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen hat.  Der Orden wurde Ihr am 13. Mai 2009 durch den Landrat Thomas Hendele im alten Ratssaal des Bürgerhauses überreicht.

Frau Benecke war von 1979 bis zum Jahr 2004 Mitglied des Rates der Stadt Hilden. Von 1994 bis 1999 Vorsitzende des Sozialausschusses, von 1994 bis 1999 war sie stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses und von 1999 bis zum Jahr 2004 Vorsitzende der Zweckverbandsversammlung VHS. Über zwanzig Jahre lang war sie zudem Mitglied und Schriftführerin des Fraktionsvorstandes der CDU Hilden.

Seit dem Jahr 2004 ist sie sachkundige Bürgerin im Paten- und Partnerschaftsausschuss.

Seit 1995 ist Frau Benecke Vorsitzende des Vertriebenenbeirates und zugleich zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundes der Vertriebenen. Durch ihren sehr persönlichen Einsatz hat sie vielen Menschen, die neu nach Hilden kamen, geholfen, sich in dieser neuen Umwelt und Kultur zurechtzufinden und sich in Hilden zu integrieren. Zu ihrer Arbeit zählt auch die Durchführung von geselligen Veranstaltungen, so von Weihnachtsfeiern und anderen kulturellen Ereignissen. Auf ihre Initiative hin entstand das "Integrationscafé" in Hilden als Anlaufstelle für Vertriebene und Spätaussiedler. Im Mittelpunkt ihres Engagements stand stets die Hilfe für den Menschen - unabhängig von der Herkunft, der Religion oder den politischen Ansichten.

Seit 1985 ist sie auch Vorsitzende der Mitteldeutschen Landsmannschaft, Ortsverband Hilden.

Seit 1974 ist Frau Benecke Mitglied des Bundeswehr Sozialwerks e.V. und ist dessen Regionalleiterin in Hilden. Von 1976 bis 1984 war sie Mitglied des Bereichsvorstandes und von 1984 bis zum Jahr 2006 Ersatzbeisitzerin im Bereichsvorstand. Sie arbeitete mit großem Engagement in der Betreuung und der Neuwerbung von Mitgliedern im Verein. Sie ist zuständig für Vorträge über die Aufgaben und Ziele des Bundeswehr Sozialwerks e.V. vor Soldaten sowie Mitarbeitern.

Für ihre Verdienste im Bundeswehr Sozialwerk e.V. wurde sie 1977 und 1980 mit der Verdienstnadel in Bronze und Silber und 1986 mit der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet.

1996 war sie Gründungsmitglied des Vereins „Nachbarschaftshilfe aktiv Hilden"; seit dem Jahr 2006 ist sie Vorsitzende dieses Vereins.

In seiner Laudatio hob Hendele besonders den Charakter und die Geradlinigkeit ihrer Person hervor. In der politischen Arbeit habe sie sich stets offen für ihre Überzeugung eingesetzt und gestritten. Nie habe sie nach eigenen Vorteilen gestrebt, sondern sich mit einer bewundernswerten Energie stets für andere Menschen eingesetzt.