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Jubiläumsausstellung: 10 Jahre Emir Sultan Moschee in Hilden

In diesem Jahr feiert das Einwanderungsland Deutschland ein wichtiges Jubiläum. Vor 50 Jahren, am 30. Oktober 1961, unterzeichneten die Bundesrepublik Deutschland und die Türkische Republik einen Vertrag, der es ermöglichte, dass Türken als „Gastarbeiter“ oder als Familienangehörige in die Bundesrepublik einreisten. Etwa 1.200 Einwanderer fanden eine zweite Heimat hier in Hilden.Bild Moschee

Seit 50 Jahren besteht ein friedliches Miteinander. Für die türkischen Migranten in Hilden und in der Umgebung ist dieses Jubiläum ein wichtiges Datum, da in diesem Jahr außerdem die Emir Sultan Moschee 10 Jahre alt wurde.

Also ein doppelter Anlass dieses Jubiläum zu feiern.

Deutsche und Türken haben seit 50 Jahren eine gemeinsame Geschichte. 1976 gründeten die ersten türkischen Migranten in Hilden den „Türkischen Arbeitnehmerverein“. Zunächst bezog der Verein die Räumlichkeiten in einem ehemaligen Schulgebäude an der Walder Straße. Das Bedürfnis nach einem repräsentativen Gebäude führte schließlich im Jahre 1997 zum Bau der Moschee an der Otto-Hahn-Straße, die im Jahre 2001 eingeweiht wurde.

Die Moschee ist zunächst ein Raum des Gebetes. Neben ihrer Funktion als Bildungs-, Erziehungs-, Sport-, und Begegnungszentrum, dient sie auch als interkultureller und interreligiöser Treffpunkt.

Die Bilderausstellung wurde am 6. Dezember um 19.30 Uhr feierlich durch Herrn Bürgermeister Horst Thiele und dem türkischen Generalkonsul Herrn Fırat Sunel eröffnet und ist bis zum 6. Januar in der Stadtbücherei während der Öffnungszeiten zu besichtigen.