Das Jugendzentrum wurde ca. 1980 auf der Ellerstraße gegründet. Ca. zwei Jahre später zog es in die Räumlichkeiten der Heiligenstraße um und bildete in der Teestube als Arbeitsschwerpunkt die Jugendkonfliktberatung heraus. In einem Arbeitslosenprojekt fanden Qualifizierungsmaßnahmen für junge Arbeitslose statt z.B. Hauswirtschaftsgruppe, Gärtner und Malergruppen statt. Darüber hinaus gab es ein bis zwei Mal wöchentlich ein Arbeitslosenfrühstück mit anschließender Beratung und Unterstützung bei Bewerbungsverfahren.
Gleichzeitig war die Teestube ein Kulturzentrum. Es wurden Konzerte und Kabarettveranstaltungen durchgeführt. Selbst die Toten Hosen haben als junge Band dort gespielt.
Im Verlauf der Jahre wurden auch Wohnprojekte entwickelt. Es entstand die erste Form einer Notwohnung für wohnungslose Jugendliche, die in beraterischer Beziehung zur Teestube standen.
Mitte der 80er Jahre wurde der Teestubenhof von Mitarbeitern und Jugendlichen unter Anleitung eines Landschaftsarchitekten in einen Garten umgestaltet, in dem sich die Jugendlichen gerne aufhielten. Dies trug auch zum positiven Umgang und Identifizierung mit der Einrichtung bei.
Das Publikum veränderte sich im Verlauf. Es wurde jünger, und es kamen zunehmend Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende in die Einrichtung. Im Laufe der Jahre alterte das Publikum mit der Einrichtung. Um die Zielgruppe Jugendliche wieder zu erreichen wurde die Teestube im Jahre 2000 in „Jueck" („Jugendeck") umbenannt.