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Vom 25.08. bis zum 29.08.2008 fuhren die Igelkinder ins Schullandheim nach Bergneustadt.
Klasse 3a - Fotogalerie: BergneustadtIn Schreibkonferenzen hielten die Kinder fest, was ihnen wichtig war – lesen Sie selbst:

1 Die Ankunft in Bergneustadt
Von Anna und Annika

Als wir in Bergneustadt angekommen sind, hatten wir erstmal die Arbeit, die Koffer in die erste Etage zu befördern. In den Zimmern haben wir die Koffer ausgepackt und die Bettwäsche herausgenommen. Die Zimmer haben ausgesehen wie bei Hempels unterm Sofa! Nach und nach sahen die Zimmer wieder etwas ordentlicher aus und die Schränke waren eingeräumt. Frau Aring hat uns geholfen, die Betten zu beziehen. Dann haben wir die Koffer in die Kofferkammer gebracht. Nun hatten wir frei.

2 Die Wanderung
Von Gianluca-Baris und Marius G.

Am Montag sind wir zu unserer ersten Wanderung aufgebrochen. Als wir ungefähr den halben Weg hinter uns hatten, sahen wir einen mittelgroßen Ameisenhaufen und wir dachten, es gibt keine Steigerung mehr, aber ungefähr zehn bis 20 Meter weiter war ein noch größerer Ameisenhaufen. Es gab auch Schnecken und Käfer. „Iiii!“, schrieb Moritz, als er die Schnecken sah. Im Wald waren viele Wildschweine, deshalb mussten wir auf den Wegen bleiben. Gesehen haben wir sie aber nicht, nur ihre Spuren. Es gab auch faszinierende Steine mit Löchern. Gianluca-Baris und Chrissi wollten die gelöcherten Steine verkaufen, aber wir durften nur einen Stein mitnehmen.

3 Arianes Geburtstag mit der 3c und der 3d
Von Ariane und Soumaya

Wir trafen uns mit den zwei anderen Klassen in der Aula, um Arianes Geburtstag zu feiern. Das Geburtstagskind hatte sich zwei Lieder ausgesucht und zwar „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Nackidei“. Ariane hatte Süßigkeiten dabei und hat sie an die drei Klassen verteilt. Zum Schluss haben wir noch „Schuld war nur der Bossa Nova“ gesungen.

Zwei Tage später feierten wir auch Hichams Geburtstag mit einer köstlichen Schokoladentorte!

4 Das Sams
Von Moritz und Timo Ko.

Abends haben wir den Sams-Film geguckt, um genau zu sein: Am Mittwochabend. Der Film war sehr lustig, zum Beispiel wie der Eisbär bei Frau Rotkohl in der Küche stand. Das Sams lieben wir alle. Das Buch ist auch sehr schön! Abends haben wir uns zum Vorlesen getroffen. Am Montag waren wir im Stieglitz – Zimmer, am Dienstag bei den Elstern und am Mittwoch im Dompfaff – Zimmer. Am Donnerstag wollten wir uns bei den Auerhähnen treffen, aber das musste leider ausfallen. Die Zimmer waren sehr schön. Abends haben wir uns die Zähne geputzt. Im Schlafanzug sind wir dann mit unserem Kuscheltier in die anderen Zimmer gewandert. Dann haben wir das Licht ausgemacht und Frau Aring hatte nur ihre kleine Taschenlampe, die zum Lesen leuchtete. Wir saßen mit vier oder fünf Kindern in einem Bett.

5 Der Küchendienst
Von Chrissi und Timo Ke.

Wir haben Besteck, Teller und Tassen auf die Tische verteilt. Danach haben wir den Essenswagen aus der Küche geholt. Das Mittagessen und der Nachtisch standen auf dem Wagen. Nun haben wir gesungen. Und dann haben wir gegessen. Dann haben wir abgedeckt. Danach haben wir die Tische abgewischt. Ein Kind hat gefegt. Dann haben wir abgetrocknet.


6 Tanzstunden mit Herrn Damrich
Von Isabelle und Nina

Wir haben einen Tanz gelernt, den Tanz nennt man Bus-Stop. Er war am Anfang ein bisschen schwer. Herr Damrich sagte: „Vor, vor, tap, rück, rück, tap, rechts, kreuz, tap, links, stehen, tap, Hacke, Hacke, Spitze, Spitze, Hacke, Spitze, seit und ran.“ Nach einiger Zeit hat es geklappt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Am Mittwoch ging es ein bisschen besser und dann haben wir das erste Mal in Reihen getanzt. Als wir wieder im Kreis getanzt haben, sind dem Moritz fast immer die Pantoffeln von den Füßen gefallen und dann mussten wir lachen. Am Donnerstag durften sich die Zimmer Extra-Punkte durch Vortanzen holen. Dafür haben viele den Tanz noch auf dem Zimmer geübt.

7 Dienstagnachmittag…
Von Antonia und Julia P.

… machten wir eine Wanderung nach Bergneustadt (in die Stadt). Eigentlich wollten wir auch ins Heimatmuseum gehen, aber leider war es geschlossen. Weil Antonias Brille kaputt war, gingen wir zuerst zum Optiker. Als wir da waren, wollten vier Jungs zum Optiker reinstürmen. Frau Aring sagte: „Ich gehe mit Antonia allein.“ Der Optiker war nett! Er hat Antonias Brille repariert! Inzwischen ist die Schlange zum Eiscafe gewachsen. Julia P. stand vorne bei Herrn Damrich und reimte „Noch ein Reim und ich bin Schleim.“ Da es Herrn Damrich nervte, schickte er Julia los. Damit war sie die erste, die ein Eis bekam. Das Eis war lecker. Dann kam Antonia vom Optiker zurück. Da entdeckten wir einen Spielplatz, der sich als Matschspielplatz entpuppte. Wir haben auf einer großen Wippe versucht, mit vielen Kindern das Gleichgewicht zu halten, das war schwer! Inzwischen war auf dem Matschspielplatz viel los. Alle gruben um die Wette. An der Pumpe war stets was los. Timo Kennel pumpte, pumpte und pumpte! Dann bauten viele Kinder einen Damm. Auf einmal kam die Presse um die Ecke. Der Fotograf wollte ein Foto von uns machen. Klick, klick, klick. Nicht eins, nicht zwei, sondern drei Fotos. Fast sieben Kinder stürmten zum Reporter und wollten die Fotos sehen. Da gingen wir wieder. Im Haus angekommen, mussten wir duschen. So sagten es Herr Damrich und Frau Aring.  




8 Die Atta – Höhle
Von Annabelle und Nadine

Während wir zur Atta – Höhle mit dem Bus gefahren sind, haben wir fast die ganze Zeit gesungen, aber auch geredet. Vor dem Museum mussten wir in einer langen Schlange warten. Deshalb haben wir wieder gesungen.
Als wir dann endlich dran waren, ging es im Museum steil bergab. Es gab verschiedene Tropfsteine. Der eine Tropfstein sah so aus wie eine Gardine und der andere Stein bildet sich, indem etwas von oben nach unten wächst und genauso anders rum und dann zusammen. Ein Tropfstein heißt Sinterfahne und ist über 10 Millionen Jahre alt. Es gab auch ein Höhlenmaskottchen und zwar einen Zwerg. Der Zwerg bestand aus einem Tropfstein. Als die Besichtigung zu Ende war, durften wir in den Souvenirladen gehen. Dort haben wir viele schöne Steine gekauft. Danach sind wir wieder in die Jugendherberge gefahren. Es war supertoll in der Tropfsteinhöhle!


9 Die Rallye
Von Deniz, Hicham und Leonardo

Es gab Teams und sie hießen blau, gelb, rot und weiß und grün. Und die Karten waren orange und die Teams konnten 24 Karten durcharbeiten und das Schönste war das Spiel Elefun. Und Frau Aring und Herr Damrich waren die Prüfer. Die weitentfernteste Karte war an einem Baum. Die Kinder waren lustig wegen der Liegstütze. Am Ende der Rallye hat es ein bisschen geregnet, aber den Kindern hat es nichts ausgemacht. Und auf einmal hat es wieder aufgehört zu regnen.

10 Das Grillfest
Von Fatima und Marius F.

Am letzten Abend haben wir mit den drei Klassen gegrillt. Erstmal wurde der Grill angezündet, dann kamen alle nach und nach. Manche spielten noch ein bisschen, aber danach waren alle Kinder da. Das Abendessen war sehr lecker. Es gab Brötchen, Kartoffelsalat, Würstchen und Nudelsalat. Wir haben Kirschsaft getrunken und Rohkost gegessen. Beim Essen wollte jeder Ketchup auf seinem Würstchen haben, also beschlossen die Kinder, eine Ketchup-Schlange zu bilden.

11 Freispiel
von Alex und Vanessa

Viele Kinder haben Fußball gespielt. Ein paar Kinder und Frau Beilfuß haben Basketball gespielt. Gianluca hat mit Alex Schach gespielt. Die Turnhalle war groß. Wir haben nicht sehr viel drinnen gespielt. Am Anfang des Waldes war eine Seilschaukel. Viele Kinder sind daran rumgeklettert. Kara, Marius G., Annika, Alex, Annabelle, Anna, Nina und viele andere Kinder haben Pferd gespielt und Buden gebaut. Das Samslesen war fast jeden Abend und auch sehr spannend. Der Samsfilm war schön. Frau Aring war unbesiegbar beim Kicker. Abends haben wir alle zusammen in einem Zimmer gelesen. Viele Kinder haben auch Tischtennis gespielt. Die Handarbeiten, zum Beispiel Strickliesel und Fingerhäkeln, haben vielen Kindern Spaß gemacht. Andere Kinder haben Tauben und andere Sachen gebastelt. Ariane, Soumaya, Nadine und Vanessa haben die Bretter angemalt und gehämmert und manche haben auch mit der Wolle ein Muster zwischen die Nägel gespannt.

12 Zimmerkontrollen
Von Annabelle und Annika
Bei der Zimmerkontrolle sollten die Betten ordentlich sein, es musste gefegt sein und die Schränke haben wir eingeräumt. Die Zimmerkontrollen waren immer sehr aufregend. Bei der Kontrolle hatte das Papageienzimmer den ersten Platz bekommen. Die Prüfer waren Frau Aring und Herr Damrich. Sie waren auch mal mit Handschuhen da für die Läusekontrolle. Frau Aring sagte: „Ihr habt keine Läuse.“ Es gab 0, 1 oder 2 Punkte. Die Zimmerkontrolle war sehr toll!

13 Das Abenteuer des Kofferpackens!!!
Von Cassandra und Julia L.

Herr Damrich brachte uns alles bei. Am Abend, also am vorletzten Tag hat Udo Damrich uns das Falten beigebracht. Und das waren Moritz Sachen. „Aha“, sagte er. Ab jetzt konnten alle falten. Am nächsten Morgen mussten wir schon die Koffer packen. „Julia, hilf du mir beim Kofferpacken!“, sagte Cassandra, denn Cassandra saß schon auf dem Koffer. „Hihihihihhihihi!“, lachte ich, „Sitzt du auf dem Koffer?“ „Ja, da hast du leider recht.“ Knarr, knarr. „Wer ist da?“ sagte Julia L. „Code grün“, sagte jemand hinter der Tür. „Herein!“, sagten wir. Es war Anna. Sie setzte sich mit auf den Koffer und – buuum – der Trolley war zu. „Vielen, vielen Dank!“, sagte Cassandra zu Julia und Anna.


14 Ankunft in der Schule und zu Hause
Von Anna, Ariane und Soumaya

Herr Damrich hat uns um 6.30 Uhr geweckt, weil wir die Koffer fertig packen mussten. Danach haben wir alle gefrühstückt. Nach dem Frühstück sind wir in den Reisebus eingestiegen und wir sind losgefahren. Der Bus hatte keine Anschnaller. Ganz hinten saßen Ariane, Soumaya, Anna und Marius F. Marius hat die ganze Zeit genervt. Anna sagte: „Hör auf, Marius!“, aber er hörte immer noch nicht auf, deswegen hatte Anna sich weiter nach vorne gesetzt. Soumaya und Ariane, die Armen, wurden von Marius weiter genervt. Als wir an der Schule angekommen sind, waren wir glücklich und Moritz wurde von seiner Mutter direkt in die Läuse-Schleuse gesteckt. Alle Eltern waren sehr froh, dass ihre Kinder wieder da waren! Zu Hause haben sich manche Kinder aufs Sofa gelegt und Fernsehen geguckt. Manche haben geduscht.

Als alle Kinder und Begleiter wieder ausgeschlafen waren, wurden in Partner- und Gruppenarbeit diese Berichte erstellt. So sah das aus:

 

25.08.2008