„Kolls letzter Anruf“ in der Stadthalle Hilden
Das Kulturamt präsentiert am Sonntag, 18. November, um 20 Uhr in der Stadthalle Hilden in der Theaterreihe A „Kolls letzter Anruf“, ein Monodrama von Joshua Sobol, einem vielfach international preisgekrönten israelischen Theaterautor der selbst Regie führt.
| © Gregory B. Waldis |
Mit dem Koll Porträt hat Sobol ein raffiniertes Solo geschrieben, das eigentlich gar keines ist. Indem er die Aktionen seines ständig vom eigenen Zorn überspülten Maulhelden an die hektisch wechselnden Telefon-Partner koppelt, entsteht für den Zuschauer allein aus der Art des Gesprächs eine Galerie holzgeschnitzter Charakterköpfe.
Koll und mit ihm sein Darsteller, der Schweizer Schauspieler Gregory B. Waldis, der vor allem durch die Verkörperung der Hauptrolle Alexander Saalfeld in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ bekannt wurde, zeigen sich als Meister des Überredens, des um den Fingerwickelns, des Schmeichelns, des Triumphierens, der zärtlichen Tonfälle, des Flirtens, der schamlosen Drohungen, der Selbstherabsetzung, des Tröstens und der Derbheiten.
Die Produktion „Kols letzter Anruf“ der Konzertdirektion Landgraf wird die Aufführung des Stückes „Das Interview“ ersetzen. Dieses musste aufgrund einer schweren Erkrankung des Hauptdarstellers leider abgesagt werden.
Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro bis 20 Euro sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, Tel.: 02103 / 973747, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.