Zwischenzeitlich hat sich die Verkehrssituation im Hildener Stadtgebiet nach massiven Einsatz des städtischen Winterdienstes unterstützt durch das THW und Herrn Breloh weitestgehend normalisiert: Die Hauptverkehrsstraßen sind komplett von Schnee und Eis befreit, die Strecken für den öffentlichen Personennahverkehr sind bis auf folgende Straßen ausnahmslos befahrbar:
- Köbener Straße
- Luisenstraße
- Zelterstraße
- Teilbereiche Furtwänglerstraße
Für diese Straßen ist derzeit ein Schneeräumer eingeteilt, der sich ausschließlich um die Verbesserung der dortigen Situation kümmert.
Die Bushaltstellen sind soweit von Schnee und Eis befreit dass es mindestens einen 2 Meter breiten Zugang zum Bus gibt.
In den Industriegebieten wurden die Straßen überwiegend geräumt. Diese Bereiche werden weiterhin nach den Streuplänen angefahren.
Die Salzvorräte reichen für die derzeitige Lage aus. Die für den gestrigen Abend angekündigte Lieferung von weiteren 25 Tonnen wird heute noch erwartet.
Damit sollten auch die zur Zeit vom Deutschen Wetterdienst angekündigten Schneefälle für heute Abend und heute Nacht beherrschbar sein. Zusätzlich besteht für den städtischen Winterdienst selbstverständlich auch über die Feiertage Bereitschaftsdienst rund um die Uhr.
Die zuletzt vorherrschenden Straßenverhältnisse in Hilden waren für die Bürgerinnen und Bürger, den Einzelhandel und die ansässigen Gewerbebetriebe unerträglich und nicht nachvollziehbar, zumal in den umliegenden Gemeinden die Straßenverhältnisse bislang ungleich besser waren. Die fehlenden Salzvorräte sind sicherlich ein wesentlicher Grund, dennoch muss eingeräumt werden, dass in der Einschätzung der Lage Fehleinschätzungen vorgekommen sind.
Die Handhabung des Winterdienstes wird von der Verwaltung kritisch analysiert und bewertet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in die zukünftige Arbeit des Winterdienstes einfließen, damit sich solche Situationen künftig vermieden werden können.
Als Bürgermeister habe ich großes Verständnis für den Unmut und Ärger in der Hildener Bevölkerung und Wirtschaft. Ich bedauere ausdrücklich die vorgenommenen Fehleinschätzungen und die daraus resultierenden Folgen. Zugleich möchte ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die ihren Räum- und Streupflichten vor Ihrem Grundstück nachgekommen sind. Mein Dank geht auch an die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes, Herrn Breloh und die Kolonnen des Winterdienstes für die in den letzen Tagen geleistete Arbeit.
Horst Thiele
Bürgermeister