Im Rahmen des EU-Förderprojektes „Comenius-Regio“ waren vom 7. – 10. Februar insgesamt 10 Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter zu Besuch in der Partnerstadt Warrington. An dem Projekt, das unter dem Titel Kunst, Sprache und kulturelle Identität steht, sind jeweils 5 Einrichtungen beteiligt
- Warrington Borough Council (Koordination und Projektleitung)
- Warrington Museum and Art Gallery
- Warrington Music Services
- Birchwood Community High School
- William Beamont Community High School
- Stadtverwaltung Hilden (Koordination und Projektleitung)
- Wilhelm-Fabry-Museum
- Musikschule Stadt Hilden
- Wilhelm-Fabry-Realschule
- Wilhelmine-Fliedner-Realschule
Ziele des Projektes sind,
die bestehenden Kontakte in den Bereichen Kunst, Sprache und kulturelle Identität zu stärken,
eine kulturelle Identität bewusst zu machen und
bei einer Reihe von gegenseitigen Besuchen von Lehrern und anderen hauptberuflichen Mitarbeitern der beteiligten Einrichtungen ein im Hinblick auf das Projektthema geeignetes Programm zu entwickeln
Durch das Projekt soll sich einerseits eine nachhaltige Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den beteiligten Bildungseinrichtungen entwickeln, die die bestehende Städtepartnerschaft zwischen Hilden und Warrington stärkt.
Zu den strategischen Zielen beider Partnerstädte gehört die frühe Vermittlung und Entwicklung einer interkulturellen Kompetenz. Künstlerische und sprachliche Fähigkeiten gehören ebenso dazu wie die Erfahrung einer gemeinsamen kulturellen Identität. Mit den ausgesuchten Partnereinrichtungen sollen Wege aufgezeigt werden, die an sich getrennten Bildungsrichtungen zu bündeln und effizient im schulischen Alltagsleben einzusetzen.
Zur Erreichung dieser Ziele sollen
- wechselseitige Kunstausstellungen geplant und durchgeführt
- ein Musikschullehreraustauschprogramm sowie
- in Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen ein im Hinblick auf das Projekt geeignetes Lehrmodell entwickelt werden.
Der erste Besuch der Warringtoner Vertreter in Hilden fand vom 11.- 13. Januar 2010 statt.
Für einen Ausflug der Warringtoner nach Köln und einen Besuch der Hildener des Beatles-Museums in Liverpool war nur wenig Zeit; Die Besuchsprogramme waren ausgefüllt mit Vorstellungen der eigenen Einrichtung, eigener Projektarbeiten und Teilnahme an Unterrichtsstunden sowie mehrfacher intensiver Gespräche. Trotz bestehender Unterschiede im Schulsystem und konzeptioneller Ausrichtung wurden zahlreiche Ideen entwickelt und festgehalten, die in den kommenden Monaten in enger Zusammenarbeit umgesetzt werden sollen.
Das Projekt endet im Sommer 2011 mit einer öffentlichen Präsentation der Ergebnisse.