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„So wie ich will“ – Mein Leben zwischen Moschee und Minirock
Autorenlesung mit Melda Akbas und anschließender Diskussion


Am Dienstag, 29.03.2011 stellt Melda Akbas ab 19.30 Uhr ihr Buch „So wie ich will - Mein Leben zwischen Moschee und Minirock“ in der Stadtbücherei Hilden vor und lädt das Publikum ein, mit ihr darüber zu diskutieren.

„Ich bin Türkin, aber ich bin Deutsche“ – so beschreibt Melda Akbas ihr Leben zwischen muslimischer Tradition und westlicher Freiheit. Ihr größter Wunsch ist ein selbstbestimmtes Leben: „Natürlich definiere ich Freiheit ganz anders als Jugendliche ohne Migrationshintergrund“. Melda Akbas bezweifelt, dass viele Deutsche wissen, was es heißt, ein Migrantenkind zu sein. Vorurteile und Desinteresse bestimmen das Bild. Eloquent und selbstbewusst setzt sie ihre Momentaufnahme dagegen. Ihr Hintergrund: eine Familie von konservativ bis weltoffen, ein bunter Mix aus Köpfen und Haltungen. Sie selbst versucht den Spagat zwischen Respekt vor ihren muslimischen Wurzeln und ihrer Entschlossenheit, sich einzumischen, mitzubauen an einer friedlichen Welt vieler Kulturen und als Frau selbständig zu leben. Unmittelbar, ohne Scheu und voller Enthusiasmus, lädt sie dazu ein, genau hinzuschauen und vom Anderen zu lernen.

Melda AkbasMelda Akbas, geboren 1991, lebt in Berlin und hat im Sommer 2010 ihr Abitur gemacht. In der Freizeit engagierte sie sich als stellvertretende Schulsprecherin, im Bezirksschülerausschuss und arbeitete für die türkische Gemeinde Deutschland. Im März 2009 wurde ihr Projekt „l.o.s. – let’s organize somethin’“ von der Deutschen Bank und der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. Über ihr Engagement berichteten u.a. der „Spiegel“, die „taz“ und der „Tagesspiegel“.

Eintrittskarten im Wert von € 5,- sind an der Abendkasse erhältlich (frei mit Itterpass).