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Das Ensemble „Marais Consort“  ist im Rahmen der Kammermusikreihe „Kunst um œ 7“ am 08. 04. 2009, 18:30 Uhr in der Reformationskirche, Alter Markt, mit „Lamentationen des Französischen Barock“ zu hören. Ein Konzert für Viola da Gamba, Cembalo und Sopran.

08-04-2009 HGIDie französische Musik des 17. und 18.Jahrhunderts gilt im Vergleich zu anderen Nationen als dem Höfischen, dem Zeremoniellen, dem Formalen am meisten verbunden.

In der Auseinandersetzung der Komponisten mit dem Tode und der Endlichkeit des menschlichen Lebens findet sich aber immer wieder die Transzendierung und Verfremdung der Formen. Diese Spannung zwischen Formalem und Subjektivem ist ein zentrales Element des französischen Lamento.

Die Ausführenden sind:

Hans-Georg Kramer, Viola da Gamba und Leitung - Studium in Hamburg; Schüler von Johannes Koch, August Wenzinger und Wieland Kuijken. Von 1988 bis 2003 Dozent für Viola da Gamba und Aufführungspraxis Alter Musik an der Folkwang-Hochschule, Wissenschaftlicher Gastreferent an Universitäten und Hochschulen.

Ingelore Schubert, Cembalo - Studium in Hamburg bei Gisela Gunz und in Amsterdam bei Ton Koopman; Konzertexamen. Meisterkurse bei Gustav Leonhardt, Robert Kohnen und Jos van Immerseel. Lehrauftrag für Cembalo und Generalbassspiel an der Hochschule für Künste Bremen.

Die aus Boston stammende Sopranistin Margaret Hunter ist in allen Epochen vom 11. bis zum 21. Jahrhundert zu Hause, legt ihren Schwerpunkt aber auf die Barockmusik. Sie konzertiert sowohl in den USA als auch in Europa mit mehreren Ensembles.

Eintrittskarten zum Preis von 7 € sind bei der Ticket-Zentrale Hilden in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, sowie œ Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden.