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Plastiken und Bilder von Heike- Michaela Walter und Nermin Arslana

Ausstellung - Walter Arslana

In einer Ausstellung, die vom 01.09. – 24.09.2005 in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus Hilden, Mittelstr. 40, gezeigt wird, stellt das Kulturamt Hilden die beiden bildenden Künstler Heike-Michaela Walter und Nermin Arslana vor.

Die künstlerischen Gegensätze entsprechen den Interessen der beiden Künstler.

Der in Sarajevo geborene Nermin Arslana hat sich auf die Malerei konzentriert und bearbeitet seine Bilder durch Mischtechniken, Acryl, Öl, Wachs – sogar Bitumen. Die Bilder sind mehrschichtig gemalt mit verschiedenen Lasuren überzogen. Nermin Arslana lässt sich hin und wieder durch Assoziationen, auch durch Träume inspirieren. Es ist ihm sehr wichtig, dass eine magische Wirkung entsteht und besteht. Der Betrachter darf keine genaue Intention erkennen, sondern sollte sich vielmehr von der Wirkung ergreifen lassen, denn ein bestimmter Sinn ist nicht vorgegeben, eher ein Gefühl wie bei einem abstrakten Gedicht.

Gedanklich sieht sich Arslana in der Reihe von Margrite. Seine Bilder seien Assoziationen, die nirgends hinführen. Ausstellung - Walter Arslana

Die Skulpturen von Heike-Michaela Walter wirken dagegen geordnet und kühl. Die in Düsseldorf geborene Bildhauerin beschäftigt sich seit jeher mit Ton und nutzt dieses Material für ihre skulpturalen Werke. Dabei lässt sie geometrische Formen entstehen, die für sie ein Ausdruck von Kraft und Zeit, gleichzeitig eine Verbindung von Natur und Technik bedeuten. „Es sind geometrische Formen, mit denen man spielen kann. Es macht Spaß, „gedachte Räume“ zu umspannen oder den Ton mit Messern oder sogar Schuhen zu bearbeiten“, kommentiert Heike- Michaela Walter ihre Objekte. Der Ton – die Terrakotta – ist ein seltenes Material für bildhauerische Arbeiten, da die Zuordnung zum Kunstgewerbe viele Künstler abschreckt. Dennoch oder gerade deshalb hat sich Heike-Michaela Walter ausschließlich mit diesem Material beschäftigt und ihm eine Inhaltlichkeit abgerungen, die sie bewusst im Gegensatz zu den klassischen Zuordnungen von Ton bringt. Nicht die Formbarkeit, die organische Weichheit, das Schließende, steht im Vordergrund der Arbeiten, sondern die Strenge, die Brechung und die Entwicklung von annähernd geometrischen Formen, die sich in immer wieder neuen Zusammenhängen – scheinbar natürlich gewachsen wie Minerale – bilden.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 01.09.2005, 19.00 Uhr, in der städtischen Galerie im Bürgerhaus Hilden, Mittelstr. 40, statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind der Tagespresse zu entnehmen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Ausstellungsförderprojektes der Stadt Hilden.