„Grigia“ ist die erste Erzählung der „Drei Frauen“. Die drei Novellen erschienen 1924 und thematisieren das Verhältnis zwischen Frau und Mann in Grenzsituationen. Der männliche Blick nimmt das Fremde des anderen Geschlechts wahr, und zwingt den Mann zu ungewohnten Lebensentscheidungen, die sowohl Gelingen und als auch Scheitern bedeuten können. „Grigia“ ist die Verarbeitung einer Liebesgeschichte, die Musil während des Ersten Weltkrieges selbst erlebt hat.
Gerhard Ferenschilds neues Programm hat Anfang Oktober Premiere im Musil-Literaturmuseum in Klagenfurt, dem Geburtsort des Autors. Musil, der in einem Atemzug genannt wird mit Marcel Proust und James Joyce, ist vor allem bekannt mit seinem unvollendet gebliebenen Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ und der Erzählung „Die Verwirrung des Zöglings Törleß“.
Nach der freien Rezitation - keine Lesung - steht Gerhard Ferenschild für ein Gespräch zu allen Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Sonntag, 19. Oktober 2008, 17.00 Uhr
Eintritt 8,- €, Glas Wein incl.
Stadtbücherei Hilden
Nove-Mesto-Platz 3