Seit dem Schuljahr 2008/09 bietet das HGH den Schülern eine psychologische Beratung an.
Unsere Gesellschaft wird geprägt von tiefgreifenden Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Der Begriff der Globalisierung besagt, dass die Konkurrenz der nationalen Marktwirtschaften auf dem Weltmarkt härter geworden ist. Dies hat auch für den Einzelnen erhebliche Auswirkungen: Traditionelle Strukturen und Sicherheiten lösen sich auf, beispielsweise das lebenslange Ausüben eines Berufes oder eine lebenslange eheliche und familiäre Gemeinschaft.
Die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) in Auftrag gegebenen internationalen Schulstudien haben in Deutschland zum sog. PISA-Schock und dieser zu einer Vielzahl von Reformen geführt: Abiturprüfungen und die Abschlussprüfungen am Ende der Mittelstufe werden von außen an die Schüler herangetragen, die Unterrichtsinhalte werden normiert und zunehmend an außerschulischen Interessen ausgerichtet. Der Lehrer, der die Stärken und Schwächen seiner Schüler kennt, kann trotz großen Engagements den gestiegenen Leistungsdruck nicht in allen Fällen so ausgleichen, wie er es gerne möchte.
Lernstandserhebungen und das politisch gewollte Ranking der Schulen untereinander erzeugen weiteren Druck. Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit (G 8) beschleunigt das Lerntempo, und der Nachmittagsunterricht reduziert die frei einteilbare Zeit der Schüler. Kinder aber brauchen Zeit und Spielraum, um zum mündigen und tüchtigen Bürger zu werden.
Sie suchen Möglichkeiten, mit dem zunehmenden Druck umzugehen. Nicht immer gelingen ihre Lösungsversuche, zumal auch die Probleme im Zusammenhang mit der Pubertät anstehen.
Das HGH hat darauf reagiert: Seit einem guten Jahr gibt es eine Anlaufstelle für junge Seelen, die in Not sind: Studienrat Hermann Stölb bietet eine psychologische Beratung für Schüler an. Er hat eine Ausbildung zum psychologischen Berater bei dem renommierten Psychoanalytiker und Philosophen Prof. Dr. Rudolf Heinz in der LVR-Klinik der Universität Düsseldorf absolviert. Mit seinem Ausbilder bespricht er in einer Supervision auch regelmäßig schwierige Beratungen, so dass in jedem Fall hohe Sachkompetenz gewährleistet ist.
Zwei Möglichkeiten gibt es für die Schüler, auf den wachsenden Druck zu reagieren: Aggression gegen die Außenwelt, die von der Öffentlichkeit, vermittelt oft über die Medien, wahrgenommen wird: körperliche Gewalt und psychische Gewalt (z. B. mobbing) gegen Mitschüler, Sachbeschädigung und als zweites die Aggression gegen sich selbst, manchmal eher ein stilles Leiden, das oft erst spät bemerkt wird: Selbstverletzung wie Ritzen, Drogenkonsum (z.B. Komasaufen), Essstörungen wie Magersucht, Computersucht, Tablettenmissbrauch, etwa zum Gehirndoping und andere psychosomatische Symptome, wie z. B. ADHS.
Oft hilft es da schon, wenn die Schüler einen kompetenten Ansprechpartner haben, der ihnen zuhört und mit ihnen zusammen nach Lösungen sucht. Gegebenenfalls vermittelt der Berater die Schüler auch weiter an Fachleute, oder spricht, wenn die Schüler es wünschen, mit den Eltern, die meist dankbar sind für praktische Tipps.
Die Beratungen sind vertraulich und kostenlos.
Unsere Gesellschaft wird geprägt von tiefgreifenden Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Der Begriff der Globalisierung besagt, dass die Konkurrenz der nationalen Marktwirtschaften auf dem Weltmarkt härter geworden ist. Dies hat auch für den Einzelnen erhebliche Auswirkungen: Traditionelle Strukturen und Sicherheiten lösen sich auf, beispielsweise das lebenslange Ausüben eines Berufes oder eine lebenslange eheliche und familiäre Gemeinschaft.
Die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) in Auftrag gegebenen internationalen Schulstudien haben in Deutschland zum sog. PISA-Schock und dieser zu einer Vielzahl von Reformen geführt: Abiturprüfungen und die Abschlussprüfungen am Ende der Mittelstufe werden von außen an die Schüler herangetragen, die Unterrichtsinhalte werden normiert und zunehmend an außerschulischen Interessen ausgerichtet. Der Lehrer, der die Stärken und Schwächen seiner Schüler kennt, kann trotz großen Engagements den gestiegenen Leistungsdruck nicht in allen Fällen so ausgleichen, wie er es gerne möchte.
Lernstandserhebungen und das politisch gewollte Ranking der Schulen untereinander erzeugen weiteren Druck. Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit (G 8) beschleunigt das Lerntempo, und der Nachmittagsunterricht reduziert die frei einteilbare Zeit der Schüler. Kinder aber brauchen Zeit und Spielraum, um zum mündigen und tüchtigen Bürger zu werden.
Sie suchen Möglichkeiten, mit dem zunehmenden Druck umzugehen. Nicht immer gelingen ihre Lösungsversuche, zumal auch die Probleme im Zusammenhang mit der Pubertät anstehen.
Das HGH hat darauf reagiert: Seit einem guten Jahr gibt es eine Anlaufstelle für junge Seelen, die in Not sind: Studienrat Hermann Stölb bietet eine psychologische Beratung für Schüler an. Er hat eine Ausbildung zum psychologischen Berater bei dem renommierten Psychoanalytiker und Philosophen Prof. Dr. Rudolf Heinz in der LVR-Klinik der Universität Düsseldorf absolviert. Mit seinem Ausbilder bespricht er in einer Supervision auch regelmäßig schwierige Beratungen, so dass in jedem Fall hohe Sachkompetenz gewährleistet ist.
Zwei Möglichkeiten gibt es für die Schüler, auf den wachsenden Druck zu reagieren: Aggression gegen die Außenwelt, die von der Öffentlichkeit, vermittelt oft über die Medien, wahrgenommen wird: körperliche Gewalt und psychische Gewalt (z. B. mobbing) gegen Mitschüler, Sachbeschädigung und als zweites die Aggression gegen sich selbst, manchmal eher ein stilles Leiden, das oft erst spät bemerkt wird: Selbstverletzung wie Ritzen, Drogenkonsum (z.B. Komasaufen), Essstörungen wie Magersucht, Computersucht, Tablettenmissbrauch, etwa zum Gehirndoping und andere psychosomatische Symptome, wie z. B. ADHS.
Oft hilft es da schon, wenn die Schüler einen kompetenten Ansprechpartner haben, der ihnen zuhört und mit ihnen zusammen nach Lösungen sucht. Gegebenenfalls vermittelt der Berater die Schüler auch weiter an Fachleute, oder spricht, wenn die Schüler es wünschen, mit den Eltern, die meist dankbar sind für praktische Tipps.
Die Beratungen sind vertraulich und kostenlos.