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Die Grundschulen in Hilden haben einheitlich beschlossen, keine flexible Eingangsstufe einzuführen. Stattdessen hat jede Schule auf einer gemeinsamen Basis von Lernstandards ein eigenes Förderkonzept entwickelt.
Für unsere Schule bedeutet das, dass wir für die einzelnen Klassen folgende Förder- und Differenzierungsmaßnahmen eingeführt haben:

  • Nach der Einschulung wird für alle Kinder auf der Basis der Bildungsdokumentation, die gemeinsam mit den Erzieherinnen der Kindertagestätten erarbeitet wurde, und den Beobachtungen und Diagnosen der Lehrerinnen in den ersten Schulwochen ein individueller Förderplan für alle Kinder erstellt. Nach den Herbstferien werden dann verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um diese Förderpläne erfüllen zu können.
  • Für Kinder, die im Bewegungsbereich Probleme haben, wird 1-2 mal pro Woche gezielte Bewegungsförderung eingerichtet.
  • Kinder, welche das Schulfähigkeitsprofil in anderen Bereichen noch nicht erfüllen, werden in einer Kleingruppe von einer Erzieherin, die auch in der Offenen Ganztagsschule arbeitet an dieses Niveau herangeführt. Wenn möglich steht diese Erzieherin oder eine zusätzliche Lehrein auch in mehren Stunden als Differenzierungskraft zur Verfügung und deckt die Förderung ab, die bisher vom Schulkindergarten übernommen wurde.
  • Die anderen Kinder der 1. und 2. Klassen werden 2x in der Woche in einem so genannten Jahrgangs übergreifenden Band von 2 Stunden in Gruppen unterrichtet, um sich und die Lehrerinnen an den Jahrgangs übergreifenden Unterricht zu gewöhnen und seine Besonderheiten kennen zu lernen. Außerdem gewöhnen sich Kinder an andere Gruppenmitglieder, so dass es im Falle eines Verbleibs in der Eingangsstufe keine radikale Veränderung der Lerngruppe gibt.
  • Die besonders begabten Kinder werden im Rahmen dieses Bandes in einer Kleingruppe besonders gefördert. 
  • Der Mathematikunterricht wird in den Klassen 2-4 parallel gelegt, so dass Kinder mit besonderem Bedarf am Unterricht einer anderen Klassenstufe teilnehmen können. 
  • Bei besonderem Organisationsbedarf wie Fortbildungen, Schullandheimaufenthalten oder Elternsprechtagen werden die Klassenverbände aufgelöst und Jahrgangs übergreifende Gruppen werden projektartig nach dem gleichen Thema unterrichtet.
  • Die betroffenen Lehrerinnen treffen sich regelmäßig zu Absprachen und aktualisieren die individuellen Förderpläne.
  • Die tägliche Sportstunde, qualifizierter Musikunterricht in Zusammenarbeit mit der Musikschule sowie regelmäßiger Kunst- und Religionsunterricht sorgen daneben für eine ganzheitliche Erziehung und Förderung.