Hilfsnavigation

HGHLogo weiß HGH Schüler Ausschnitt Schulansichten HGH (7)

Das Kulturamt der Stadt Hilden zeigt:

See(a)-Art – Internationale Ausstellung: Jugend, Kunst und Wissenschaft für Nachhaltigkeit"
26.6.-17.7.2011 im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, Hilden
Vernissage: 26. Juni, 11.00 Uhr


Ein Projekt des Helmholtz-Gymnasiums Hilden (Ltg. Ansgar Beer) in Zusammenarbeit mit
Mundus maris – Wissenschaften und Künste für Nachhhaltigkeit

PlakatbildDie Ausstellung widmet sich der bedrohten Ressource Meer. Der Mensch hinterlässt einen deutlichen Fußabdruck auf dem Meer: Überfischung und Verschmutzung schröpfen die biologische und kulturelle Vielfalt weltweit.
Die Präsentationen sind  Bestandteil der Kooperation des Helmholtz-Gymnasiums Hilden mit der Nichtregierungsorganisation Mundus maris – Wissenschaften und Künste für Nachhaltigkeit. Die internationale Organisation besteht aus Wissenschaftlern, Künstlern und Schulen und hat das Ziel, die Gesundung, den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Weltmeere zu unterstützen, sowie Verständnis und Achtung für aquatische Ökosysteme mit ihrer biologischen und kulturellen Vielfalt zu entwickeln. Dazu sollen sowohl wissenschaftliche als auch wichtige „einheimische“ Erkenntnisse öffentlich verfügbar gemacht werden und zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Meer anregen.
Mundus maris steht unter der Präsidentschaft von Dr. Cornelia Nauen, einer ehemaligen Hildenerin und Helmholtz-Schülerin, welche nun im Forschungs-Direktorat der Europäischen Kommission in Brüssel tätig ist.
„See(a)-Art“ präsentiert künstlerische Artikulationen des internationalen Schulnetzwerks von Mundus maris. Arbeiten der WiKuNa-AG (Wissenschaft, Kunst und Nachhaltigkeit), der Biologie-AG und Kursen des Helmholtz-Gymnasiums werden ergänzt durch Werke aus Belgien, Senegal, Nigeria, Marokko, Fidschi, China und Norwegen.
Zudem beteiligen sich auch Künstler an der Aktion für mehr Nachhaltigkeit: u.a. Nduwhite Ndubuisi  Ahanonu und Emeka ilechukwu (Nigeria), Franz Roberg (Norwegen/Deutschland), Razeea Lindner (Hilden/Mauritius).
Der Kooperationspartner des Helmholtz-Gymnasiums 3M unterstützt die Ausstellung insbesondere durch qualitativ hochwertige Farbausdrucke der Schülerarbeiten.

Versteigerung auf der Vernissage zu Gunsten des „Oloibiri Resource Center“ in Nigeria

In Vorbereitung auf die Ausstellung „See(a)-Art“ fand in Port Harcourt (Nigeria) der Malwettbewerb „Kunst statt Waffen“ statt. Unter der Federführung des lokalen Mundus maris -Teams nahmen 7 Schulen und zwei Universitäten an dem Event teil. Sie waren aufgefordert, ihre persönlichen Eindrücke und Probleme in Bezug auf das Leben am Niger-Delta wider zu spiegeln. 
Das Flussdelta ist seit Jahrzehnten Schauplatz einer kaum beachteten Umweltkatastrophe. Nigeria besitzt das größte Ölvorkommen Afrikas. Doch weder Politik noch die Ölkonzerne nehmen sich in ausreichendem Maße der Katastrophe im Delta an. Fast jeden Tag laufen durch Unfälle horrende Mengen Öl in das Ökosystem. Hinzu kommt das Abfackeln von Erdgas. Die Fischerei wird zerstört, die arme Bevölkerung zapft Pipelines an, eine Miliz aus jungen Männern kidnappt mit Waffengewalt Konzernangehörige. Mundus maris baut in Port Harcourt das „Oloibiri Resource Center“ auf, welches Jugendlichen eine Alternative zu Zerstörung und Gewalt bieten soll. Erlöse aus der Hildener Ausstellung kommen diesem Zentrum zu Gute.

Die Vernissage wird begleitet durch ein abwechslungsreiches Musikprogramm (Helmholtz-Gymnasium Hilden) und ein Einführungsgespräch mit der Präsidentin von Mundus maris Dr. Cornelia Nauen (Forschungsdirektorat EU-Kommission) und den Vizepräsidenten Dr. Aliou Sall (Soziologe aus Dakar, Senegal), Christina Dellepiane (Kanzlei der Botschaft von Argentinien, Brüssel) und Ansgar Beer (HGH Hilden). Zudem werden Gesprächsgast sein: Wokocha Chima Chibuike von der Universität Port Harcourt (Nigeria) und Nduwhite Ndubuisi Ahanonu (Künstler aus Abuja und Kulturbotschafter Nigerias in Berlin).

Im Zusammenhang mit der Ausstellung wird am 27.6.2011 von 10.00 – 12.00 Uhr in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums eine Veranstaltung zum Thema „Nachhaltigkeitsprojekte am Helmholtz-Gymnasium“ stattfinden.