In den neuen Gewerbegebieten, die in den beiden letzten Jahrzehnten entstanden, findet sich eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Unternehmen, die ganz unterschiedlichen Sparten angehören. Zahlreiche Betriebe sind der High-Tech-Branche zuzuordnen, aber auch der handwerkliche Tischlereibetrieb oder die Metallverarbeitung haben sich hier angesiedelt. Dadurch zeigt sich die Stadt kaum anfällig gegenüber konjunkturellen Schwankungen der Gesamtwirtschaft. So liegt die Arbeitslosenquote noch immer bei rund unter sechs Prozent.
Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre war Hilden noch eine monostrukturell geprägte Industriestadt. Zahlreiche Betriebsschließungen innerhalb weniger Jahre hatten den Verlust von 5.000 Arbeitsplätzen zur Folge. Konsequenz dieser Erfahrung war, bei der späteren Erschließung und Parzellierung von Grundstücken der altindustriellen Unternehmen durch entsprechend kleine Grundstücksgrößen optimale Voraussetzungen für die Ansiedlung kleiner und mittelständischer Betriebe zu schaffen.
Die städtische Wirtschaftsförderung ist sowohl für die ortsansässigen Betriebe, die Beratungsbedarf haben, als auch für Unternehmen, die sich in der Region oder speziell in der Stadt Hilden ansiedeln wollen, der entscheidende Ansprechpartner. Von hier werden die Wege innerhalb der Verwaltung geebnet, so dass die notwendigen Genehmigungsverfahren schnell und unbürokratisch ablaufen. In diesem Sinne ist Hilden eine Stadt der kurzen Wege.
Wichtige Infrastrukturen wie Bildungs- und Kulturangebote, Schulen und Weiterbildungsmöglichkeiten, Sport- und Freizeitanlagen, aber auch eine leistungsfähige und abwechslungsreiche Gastronomie sind vorhanden. Über die S-Bahn ist Hilden direkt an den Flughafen Düsseldorf angebunden. Außerdem ist die Stadt an drei Seiten von Autobahnen umgeben, so dass maximal drei Kilometer zur nächsten Autobahn- oder Schnellstraßen-Auffahrt zu fahren sind. Ebenso schnell ist die Fußgängerzone mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten zu erreichen. Auch in diesem Sinne ist Hilden heute die Stadt der kurzen Wege.
Bei dem Erwerb und der Veräußerung von Gewerbegrundstücken bedient sich die Wirtschaftsförderung der GkA-Grundstücksgesellschaft Hilden mbH. Die GkA ist eine gemeinsame Tochter der Stadt Hilden und der Westdeutschen Landesbank. Gerade für aufwendige Flächen-Recycling-Maßnahmen, wie sie in den zurückliegenden eineinhalb Jahrzehnten in Hilden insbesondere beim ehemaligen Mannesmann-Gelände im Westen oder auch beim ehemaligen Bremshey-Gelände im Osten durchgeführt wurden, kommt der Stadt Hilden die finanzielle Kraft des großen Bankinstituts zugute. Mit Hilfe der Aktivitäten der GkA konnten die notwendigen Wiederaufbereitungsmaßnahmen bei Gewerbeflächen in der Vergangenheit sehr zügig und flexibel durchgeführt werden, wobei die jeweiligen Grundsatzentscheidungen durch ein Gremium des Rates der Stadt Hilden vorgegeben wurden.
Auch zukünftig wird die GkA, zum Beispiel bei der Entwicklung des Gewerbegebietes Nordring, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur und Stärkung der Wirtschaftskraft Hildens leisten.
Ansprechpartner: Peter Heinze, Leiter Wirtschaftsförderung, Rathaus, Tel. 72-380, Fax 72-605,
E-Mail: wifoe@hilden.de