Im Rahmen des Ausstellungsförderprojektes findet vom 08. 03. bis 01. 04. 2006 die Ausstellung „Stillleben und Landschaften“ von Igor Rems in der Städtischen Galerie im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, statt.
Der Dichter und Maler Igor Rems wurde 1957 in Bar, Jugoslawien geboren. Er studierte Philosophie und Sport in Belgrad. Nach abgeschlossenem Studium arbeitete er am Gymnasium. Seit 1993 lebt er als Künstler in Köln. Hier malt und schreibt er. Vier Gedichtbände wurden bisher veröffentlicht: "Am Tor des Himmelreichs", 1996, "Wilder Fluss", 1996, "Städte", 1998 und "Wallfahrten", 1999 und 2004.
Als „Malerpoet“ hat er viele Vorbilder. Von Michelangelo über Ludvig Richter, Hermann Hesse, Heinrich Mann bis hin zu Günter Grass haben immer wieder Dichter sich auch der Ausdrucksform der Malerei bedient, und umgekehrt haben Maler wie zum Beispiel Chagall oder Utrillo sich auch dem geschriebenen Wort zugewandt. Wortpoesie ergänzt die Poesie der Bilder, führt sie fort, oder zuweilen geht beides auch ineinander über. Man könnte diese Art der Begabung auch eine Wanderung, eine Wallfahrt zwischen zwei Welten nennen.
Im Jahr 2000 erhielt Igor Rems in Belgrad den Literaturpreis "Rastko Petrovic" sowie 2003 den internationalen "Naji Naaman Preis" in Libanon. Er ist Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband und stellte bereits mehrere Male im Ausland aus.
"Mir kommt die Dichtung immer beängstigender vor als die Malerei, obwohl die Malerei doch ein schmutziges und schmieriges Geschäft ist. Aber schließlich sagt der Maler nichts, er schweigt, und das ziehe ich vor..."
Van Gogh Briefe 1881 – 1890
Die Ausstellungseröffnung ist am 08. 03. 2006, 19.00 Uhr. Die Öffnungszeiten sind : Dienstag, Mittwoch und Freitag 16.00 – 18.00 Uhr, Donnerstag 16.00 – 19.00 Uhr, Samstag 11.00 – 15.00 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen.
Eine Ausstellung im Rahmen des Ausstellungsförderprojektes der Stadt Hilden.