Die Geschichte von Thessaloniki und Alexander der Große
Diavortrag von Dr. Stamatis Lymperopoulos
Im Rahmen der Kulturreihe Kultur der Länder und in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt Hilden und Philia, dem Griechisch-Deutschen Freundeskreis Hilden e. V. findet am 28. Juni 2011 um 19.30 Uhr der Dia-Vortrag Thessaloniki und Alexander der Große im Alten Ratssaal des Bürgerhauses Hilden, Mittelstraße 40, statt.
Thessaloniki, zweitgrößte Stadt Griechenlands, mit 1.3 Mill. Einwohnern, ist die Metropole im Norden und Wirtschaftszentrum und Verkehrsknotenpunkt für Nordgriechenland. Einer der ältesten Wirtschaftswege, die Via Egnatia, verbindet seit der römischen Zeit den Osten mit dem Westen. Gegründet wurde die Stadt von dem makedonischen Diadochen Kassandros und erhielt den Namen nach seiner Gattin Thessalonike, einer Halbschwester Alexanders des Großen. Thessaloniki wurde in der römischen Zeit Hauptstadt der Provinz Makedonien, und unter den späteren Kaisern sogar Kaiserresidenz. Die frühchristlichen und byzantinischen Kirchen wurden in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, 1977 war Thessaloniki Kulturhauptstadt.
Doch während man das antike Athen immer mit der Entstehung der Demokratie verbindet, so wird Thessaloniki und damit Makedonien mit dem Könighaus des Phillipp und seines Sohnes, Alexander der Große, verbunden. Die prächtigen Grabfunde Makedoniens werden nicht nur als Objekte ästhetischen Genusses und Zeugen einer abgeschlossenen Vergangenheit präsentiert, sondern gelten als historische Garanten für modernes makedonisch-griechisches Nationalbewusstsein.
Der Vortrag mit Lichtbildern zeigt die geschichtliche Entwicklung und die interessanten Facetten der Stadt Thessaloniki.
Eintrittskarten zum Preis von 8,00 (ohne Ermäßigung) sind nur an der Abendkasse erhältlich. Im Eintrittspreis sind ein Glas Wein (wahlweise ein nicht alkoholisches Getränk) und griechische Häppchen enthalten.