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Mythos Objektivität – vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Anstoß“ findet am Freitag, 08. Juli 2011 in der Stadtbücherei Hilden statt. Ab 19.30 Uhr wird Dipl.info. Dipl.pol. Jürgen Liminski, das Thema „Mythos Objektivität – vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit“ vorstellen.

Foto LiminskiDie Medienlandschaft hat sich radikal verändert. Wir leben seit Jahren in einer Empörungs‑ und Skandalisierungsrepublik. Trotz Informationsflut fühlen sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht wirklich gut informiert. Bleibt die Objektivität auf der Strecke der Journalistenmeute? Gibt es überhaupt Objektivität und Wahrheit im Journalismus? Wie gehen Journalisten mit bestimmten Themen um, wie „ticken“ unsere Medienmacher? Jürgen Liminski ist selbst seit mehr als drei Jahrzehnten im „journalistischen Geschäft“ tätig, als Reporter, Moderator und Leitartikler. Er gibt Beispiele und Einblicke über das Denken in Redaktionen und die tägliche Manipulation, der das Publikum ausgesetzt ist – und wie man ihr entgehen kann.

 

Jürgen Liminski, Jahrgang 1950, studierte Journalismus und Informationswissenschaften an der Universität von Navarra in Spanien, sowie Geschichte und Politische Wissenschaften in Freiburg im Breisgau und Straßburg. Er arbeitete unter anderem als Redakteur bei den „Dernières Nouvelles d’ Alsace“ in Straßburg, war Ressortleiter für Außenpolitik bei der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ und Ressortleiter für Außenpolitik bei der Tageszeitung „Die Welt“. Derzeit ist er Moderator aktueller politischer Sendungen im Deutschlandfunk und ständiger Mitarbeiter mehrerer regionaler Tageszeitungen und Zeitschriften.

 

2002 erschien das Buch „Abenteuer Familie – Erziehung mit Liebe ist immer ein Erfolg“, das er zusammen mit seiner Frau als Lesebuch verfasst hat. Ende 2007 erschien das Sachbuch „Die verratene Familie – Politik ohne Zukunft“.