Voltaires „Candide oder der Optimismus“
Mit dem Theaterstück „Candide oder der Optimismus“ endet am 23. März, 20 Uhr in der Stadthalle Hilden die Theaterreihe A der Spielzeit 2012 / 2013. "Candide oder der Optimismus“ ist ein Theaterstück, welches sich mit der Welt, mit unserer Gesellschaft, mit dem Menschen auseinandersetzt. Weltlust, Welteroberung, Welterfahrung und Weltverzweiflung. Der Umgang des Menschen mit Naturkatastrophen, das Erdbeben von Lissabon 1755, kommen in dem Theaterstück vor. Die Umkehr des Menschen in seiner Existenzphilosophie und die Frage: "Lebe ich in der besten aller Welten?", das sind die zentralen Themen in Voltaires "Candide oder der Optimismus".
Die "Weltreise Candides" oder "Candides Odyssee" beinhalten den differenzierten Blick des Menschen auf sich selbst, der zugleich allen äußeren Lebenseinflüssen ausgesetzt ist. Voltaires "Candide" (der Kandidat) ist Liebesabenteuern, Kriegen, Machthabern und Galeerensträflingen ausgesetzt. Diesen Lebensbedingungen ausgesetzt tauchen im Laufe seiner Entwicklung Zweifel an der Wohleingerichtetheit unserer Welt auf.
„Welche Werte halten unsere Gesellschaft zusammen?“, „Welche Dinge machen unsere Welt aus?“, „Ist alles Geschehene unausweichlich in dieser Welt und führt zu einem guten Ende?“, „Ist die Geschichtsschreibung eine Ansammlung von Verbrechen und Missgunst des Menschen?“ oder „Ist die Geschichte eine Beschreibung der Kulturgeschichte des Menschen?“. Diese Fragen werden in der Inszenierung des Tournee Theater Greve, Hamburg, beantwortet.
Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro bis 20 Euro sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, Telefon: 02103 / 973747, sowie 1 Stunde vor Veran-staltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.