Die Olympischen Spiele – Kultfeste, Sport und Wettkämpfe im griechischen Altertum
Vortrag von Ali El-Asrouti M. A.
Im Rahmen der Reihe „Kultur der Länder“ beschäftigt sich Ali El-Asrouti in seinem Vortrag am 15. November 2008, 19 Uhr, im Alten Ratssaal im Bürgerhaus, Mittelstraße 40, Hilden, mit den Olympischen Spiele im antiken Griechenland.
Dabei wird zunächst von den Anfängen der Wettkämpfe die Rede sein, die in der sogenannten archaischen Zeit ihren Ursprung haben. Was zunächst nur mit einem Stadionlauf anfing, der im Rahmen eines religiösen Festes zu Ehren eines Gottes veranstaltet wurde, entwickelte sich bald zu einer organisierten panhellenistischen Wettkampfveranstaltung, welche alle vier Jahre im Hochsommer stattfand.
Trotz der Hinwendung zum professionellen Sport, blieben sakrale Handlungen im Mittelpunkt des Geschehens. Sie sind somit – zumindest in der Antike – immer im Zusammenhang religiöser Kulte zu betrachten.
Die Sieger genossen nach Abschluss der Spiele in ihren Heimatstädten großes Ansehen, so dass immer mehr Griechen aus allen Teilen Griechenlands nach Olympia reisten, um an den Wettkämpfen teilzunehmen. Mit der Zeit wurde das sogenannte ‚Gymnasion' errichtet, ein Ort an dem die verschiedenen Disziplinen trainiert werden konnten.
Es handelt sich um ein durchaus spannendes Thema, welches uns durch die Aktualität der Olympischen Spiele in Peking wieder einmal vor Augen führt, wie ein Phänomen der Antike heute alle vier Jahre wiederbelebt wird.
Ali El-Asrouti wurde 1977 in Marokko geboren und wuchs in Deutschland auf. An der Bergischen Universität in Wuppertal und an der Ruhruniversität Bochum studierte er Geschichte, Politikwissenschaft und neuere deutsche Literaturgeschichte. Zur Zeit promoviert er im Fach Alte Geschichte.
Eintritt: € 7,00 (nur an der Abendkasse) – Ein Glas griechischen Weins ist im Eintrittspreis enthalten.
Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden in Kooperation mit dem Griechisch-Deutschen Freundeskreis Hilden e. V. „Philia“.