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Ferdinand Lieven

Geboren am 15.Juni 1839 im Kreis Bergheim kam Ferdinand Lieven als Erbe von Gut Horst nach Hilden.
Schnell fand er Zugang zu den Honorationen der Stadt und engagierte sich für die junge Stadt. Er wurde für seine Klugheit und sein Urteilsvermögen sehr geschätzt. Er bekleidete u.a. das Amt des Stadtverordneten und das des katholischen Schulinspektors. Im Jahre 1900 wurde ihm anlässlich der Einweihung des neuen Rathauses die Ehrenbürgerschaft verliehen. Am 9. August 1902 verstarb Ferdinand Lieven. Er hinterließ der Stadt Hilden seine sämtlichen Ländereien, darunter auch den Hildener Stadtwald. In Hilden erinnern ein Grabmal auf dem Hauptfriedhof, ein Gedenkstein im Stadtwald und etliche Ortsbenennungen an ihn.