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Stand April 2013


Die Windpotentialstudie wurde in Auftrag gegeben, um nach dem neuesten Kenntnisstand die Eignung von Standorten für Großwindkraftanlagen im Stadtgebiet zu untersuchen.
Anlass waren sowohl die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten für Windräder sowie die Neufassung des Windenergieerlasses NRW 2011.

Die Beauftragung des Gutachtens erfolgte im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, da dieser ein Instrument zur Lenkung der Standorte für Windkraft mittels Konzentrationszonen darstellt.

Zur Findung von Standorten führte das beauftragte Büro ein Suchraumverfahren durch. Die genaue Beschreibung dazu finden Sie unter dem Punkt „Windpotentialstudie“, oder eine schnelle Information unter „Kurzfassung der Windpotentialstudie“.

In einem ersten Schritt wurde eine Restriktionsanalyse durchgeführt.
Das heißt, dass zum einen alle Flächen herausgefiltert wurden, die rechtlich auf keinen Fall durch eine Windkraftanlage überplanbar sind, z.B. aus naturschutzrechtlichen Gründen (Naturschutzgebiete, etc.) oder aus regionalplanerischen Gründen (z.B. Wohnflächen). Oder es handelt sich um Flächen inklusive ihrer Pufferzonen, die der Infrastruktur dienen (Leitungen, Bahn, etc.).
Zum anderen wurden Restriktionsflächen herausgefiltert, die nach einer weitergehenden Untersuchung des konkreten Gebietes eventuell durch eine Windkraftanlage überplanbar wären, da sie z.B. in einem Landschaftsschutz- und/oder Waldgebiet liegen. Für diese Bereiche sieht der Windenergieerlass 2011 Ausnahmen vor.

In einem weiteren Schritt wurden die verbleibenden Flächen auf ihr Windpotential hin untersucht. Und zwar in verschiedenen Höhen von 100 m bis 150 m über Grund, die den unterschiedlichen Nabenhöhen der älteren bzw. ganz modernen Windräder entsprechen.

Die sich aus dem Suchraumverfahren als Standorte ergebenden Flächen werden in dem Gutachten in zwei Steckbriefen inklusive Karte genauer dargestellt (Windpotentialstudie, die letzten 4 Seiten des Anhangs).

Die in den Steckbriefen beschriebenen Flächen wurden nun noch einer vorläufigen „Schallimmissionsprognose“ sowie einer „Schattenwurfprognose“ unterzogen, die hier auch einsehbar sind. Das heißt, es wurden die Auswirkungen des Lärms sowie des Schattenwurfes durch die Rotorblätter einer Beispielanlage auf die nächstliegende Nachbarschaft untersucht.

Das Gutachten wurde von den Büros Geo-Net Umweltconsulting GmbH und plan-GIS, Hannover erarbeitet.

Alle Bestandteile der Untersuchung können hier eingesehen werden:

• Windpotentialstudie mit Text, Karten und Steckbriefen (26 Seiten),hier klicken
• Kurzfassung der Windpotentialstudie (9 Seiten),hier klicken:
• Schallimmissionsprognose (17 Seiten Text/Karten + 13 Seiten Anhang),hier klicken
• Schattenwurfprognose (11 Seiten Text/Karten + 45 Seiten Anhang), hier klicken:

Hinweis: Es handelt sich um PDF-Dateien, so dass Sie zum Anzeigen der Dateien einen PDF-Reader benötigen.

Amtsleitung: Herr Peter Stuhlträger
Am Rathaus 1
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SG Planung: Stadtplanung/Stadtentwicklungsplanung


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